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Auer: Entlastung für alle Bäuerinnen und Bauern erreicht

ÖVP-Landwirtschaftssprecher klärt bei Plenarrede über Notwendigkeit des Sozialversicherungsrabatt für Bäuerinnen und Bauern auf


(c)ÖVP-Klub/Sabine Klimpt

In der heutigen Plenarrede zum Beschluss des Beitragsrabattes in der Höhe von 53 Prozent im vierten Quartal für alle Bäuerinnen und Bauern stellte der ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg.z.NR Jakob Auer fest. "Genau genommen entspricht dieser Nachlass ziemlich genau 13 Prozent im Jahr", erläuterte Auer und verwies auf die Tatsache, dass die Sozialversicherung der Bauern die einzige Sozialversicherung sei, bei der die Beiträge nicht vom konkreten Erwerbseinkommen sondern vom "Versicherungswert" der Landwirtschaft abhängt. "Aber die Sonne des Wissens steht bei so manchem Oppositionspolitiker sehr niedrig", so Auer.


Wenn bei einem Angestellten oder Gewerbetreibenden die Einkommen sinken, dann sinken automatisch auch seine Beiträge zur Sozialversicherung. "Die Bauern haben damit leben gelernt, dass bei ihnen das nicht so ist", erinnert Auer auch an die schwierige Einkommenssituation in der Landwirtschaft in den letzten beiden Jahren.


Was das Argument der fehlenden sozialen Staffelung betrifft, wies Auer auf die Tatsache hin, dass größere Betriebe, die im europäischen Vergleich immer noch klein seien, natürlich größere Einkommensverluste zu tragen hätten. "Vollerwerbsbauern haben kein Nebeneinkommen, keine Mindestsicherung oder Arbeitslosenversicherung", so Auer. Zudem gäbe es auch bei Überbrückungshilfen bei Kurzarbeit, bei Investitionsprämien oder beim Dienstgeberzuschuss zur Altersteilzeit keine soziale Staffelung nach Betriebsgröße.


Was die Kritik am staatlichen Zuschuss zur Sozialversicherung betrifft, erläuterte Auer, dass dieser genauso hoch wie bei der Versicherung der Eisenbahner und im Bergbau ist. "Tatsache ist auch, dass bei all diesen Berufsgruppen die Zahl der Erwerbstätigen sinkt und die Zahl der Pensionisten steigt. Es ist daher zu begrüßen, dass ein sozialer Aspekt eines fairen Ausgleichs hier Gehör findet", betonte Auer und forderte in diesem Zusammenhang von Sozialminister Stöger Maßnahmen, dass künftig auch Bäuerinnen und Bauern, die 30 Jahre gearbeitet haben, Anspruch auf Ausgleichszahlungen haben.

 

Lebensmittelbewirtschaftungsgesetz mit Verfassungsmehrheit beschlossen


Es ist wichtig, für den Krisenfall abgesichert zu sein. Mit dem Beschluss des Lebensmittelbewirtschaftungsgesetz im gestrigen Plenum des Nationalrates ist das auch künftig der Fall. Für den ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg. Jakob Auer ist es notwendig, Vorkehrungen zur Bewältigung von außerordentlichen Krisenfällen zu treffen, um die Menschen im Fall von Verknappungserscheinungen mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen.  "Eine gute Feuerwehr hat auch Einsatzpläne für den Fall der Fälle, wenn ein Einsatz notwendig ist", so Auer in seiner Plenarrede.  

 

 

Rückfragehinweis:

Martina Kern

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