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Auer: Es gibt keine politische Alternative zum europäischen Projekt!

Gemeinsame Agrarpolitik im Sinne der bäuerlichen Familien und Konsumenten erhalten


(c)ÖVP-Klub/Sabine Klimpt

Die EU ist nicht perfekt und es ist schwierig, den richtigen Konsens zu finden. Aber Europa ist jener Kontinent, der mit Abstand am besten dasteht und wo es für die Bevölkerung am besten ist zu leben. Die bäuerliche Gruppe in der ÖVP ist daher geschlossen in der Einschätzung, dass es keine politische Alternative zum europäischen Projekt gibt. Das sagte heute, Mittwoch, der ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg. Jakob Auer in seiner Plenarrede anlässlich der EU-Erklärung der Regierungsspitzen.


Für Auer gibt es „nur einen Blick nach vorne und nicht zurück“. Seit dem EU-Beitritt ist die Landwirtschaft mit einem permanenten Reformprozess befasst, erinnert Auer an vier Agrarreformen seit 1994 und an die jüngste: die Umstellung vom historischen zum Regionalmodell.  „In der Agrarpolitik ist somit die einzige Konstante die Veränderung. Dennoch haben wir es immer geschafft, die EU-Agrarpolitik als Chance für die heimischen Bauern und die Konsumenten zu machen“, verweist Auer auf die qualitativ hochwertigen und leistbaren Lebensmitteln, die von den bäuerlichen Familienbetrieben produziert und von den Konsumenten geschätzt werden. Umso wichtiger ist es für den ÖVP-Landwirtschaftssprecher, diese „überschaubaren bäuerlichen Strukturen im Land zu erhalten und die Wettbewerbsfähigkeit nicht immer durch zusätzliche Auflagen um eine Latte höher zu legen.“  

 

Gegen Renationalisierung der EU-Agrarpolitik


Die heimische Land- und Forstwirtschaft ist ohne Exportmärkte in Europa und darüber hinaus nicht vorstellbar, erinnert Auer unter anderem an die negativen Auswirkungen der Russlandsanktionen. „Dies sei allen gesagt, die sich gegen eine nachhaltige aber auch exportfähige Landwirtschaft und für die Abschottung Österreichs und eine Renationalisierung der EU-Agrarpolitik aussprechen“, verweist Auer auf die Leistungskraft der Landwirtschaft, die als Wirtschaftskraft am Land Aufträge für die regionale Wirtschaft vergibt und damit im vor- und nachgelagerten Bereich 530.000 Arbeitsplätze im Land sichert. „Ich halte daher nichts davon, wenn man ständig mit den Fingern auf die Bauern zeigt und populistische Äußerungen macht“, so Auer.

 

 

Rückfragehinweis:

Martina Kern

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