< Jakob Auer einstimmig zum Vorsitzenden des Unterausschusses Agrarmärkte gewählt

Auer: Jeder Bürger profitiert von der Hände Arbeit aus Bauernhand

ÖVP-Landwirtschaftssprecher für mehr Wertschätzung der heimischen Landwirtschaft


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Die Landwirtschaft ist ein bedeutender Faktor für die Wertschöpfung und die Wertschätzung im ländlichen Raum. Neben der bäuerlichen Primärproduktion als ursprüngliche Aufgabe der Landwirtschaft produziert sie hervorragende Lebensmittel, Produktionsmittel sowie Futtermittel und dient der Energieerzeugung. "Die Landwirtschaft ist daher mehr als nur Produktion. Die Bäuerinnen und Bauern arbeiten jeden Tag für die Bürger unseres Landes und jeder profitiert von der Arbeit aus Bauernhand", appellierte heute, Mittwoch, der ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg.z.NR Jakob Auer im Rahmen der Plenardebatte zum Budgetkapitel Landwirtschaft für mehr Wertschätzung der Landwirtschaft.


Erneut ging Auer dabei auf das bäuerliche Manifest einer Handelskette ein. "Das beste bäuerliche Manifest ist, wenn diese Handelskette das auch in den Preisen umsetzen würde", betonte Auer. Die Argumentation der Handelsketten nach Preiskalkulationen sah Auer skeptisch: "Wenn die Handelsketten in der Lage sind, alle paar Kilometer große Verkaufsläden einzurichten und diese alle paar Jahre zu relaunchen, dann bezweifle ich deren Kalkulation. Denn die Bauern haben nicht diese Chance zu einer derartigen Kalkulation und können ihre Ställe nicht alle paar Jahre erneuern."


Eine realistische Preisdarstellung forderte Auer auch von der Arbeiterkammer bei deren Preisvergleichen ein. "Denn es kann nicht sein, dass es keine Rolle spielt, wenn Katzenmilch oder Hundefutter vier bis fünf Euro kosten, wenn ein Liter Milch aber einmal über einen Euro kostet, geht bei uns die Welt zugrunde", weist Auer auf die Preissituation in Japan und auch in den USA hin, wo Milch mehr als zwei Euro pro Liter koste.


Abschließend bedankte sich der ÖVP-Abgeordnete bei Landwirtschaftsminister Rupprechter, dass unser Programm zur Ländlichen Entwicklung als erstes in Europa fertig wurde und dass Österreich als eines von wenigen Ländern bereits mit den Zahlungen an die Bauern begonnen hat. Erfreut zeigte sich Auer zudem über die Exportinitiative des Ministers und die Einrichtung einer Exportservicestelle. "Wir haben leider erleben müssen, dass das dringend notwendig ist. Denn nach wie vor ist es so: wenn die Wirtschaft exportiert ist das toll. Aber wenn die Bauern exportieren, nennt man das Überschussproduktion."

 


Rückfragehinweis:

Martina Kern

Parl. Mitarbeiterin für Pressearbeit von

NR Jakob Auer / NR Franz Eßl

NR Manfred Hofinger / NR Nikolaus Prinz

01/40110/4679

Martina.Kern@parlament.gv.at