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Auer: Mit neuem Finanzausgleich kommt mehr Geld in ländliche Gemeindekassen

ÖVP-Abgeordneter zum heutigen Beschluss im Ministerrat


(c)ÖVP-Klub/Sabine Klimpt

"Es gibt keinen Grund den neuen Finanzausgleich klein zu reden", weist der ÖVP-Sprecher für Landwirtschaft und Ländlicher Raum Abg.z.NR Jakob Auer auf wesentliche Verbesserungen im Sinne der ländlichen Gemeinden hin.  Finanzminister Schelling ist es gelungen, mit den Landeshauptleuten und den Vertretern von Gemeinde- und Städtebund einen herzeigbaren Kompromiss zu finden. Für die Gemeinden am Land wird es in den nächsten Jahren mehr Geld für steigende Leistungen und Anforderungen geben. Zudem ist ein erster Schritt zur Aufgabenorientierung bei der Bemessung der Geldmittelverteilung im Bereich Kinderbetreuung und Gesundheit gesetzt worden. Die interkommunale Zusammenarbeit für strukturschwache Gemeinden wurde gestärkt. "Ansätze, die allesamt in die richtige Richtung weisen. Diesen Weg gilt es nun konsequent fortzusetzen", so Auer anlässlich der heutigen Beschlussfassung des Finanzausgleichs im Ministerrat.  


Für Jakob Auer ist klar: "Nur wenn Nahversorgung, Gesundheits- und Ausbildungswesen sowie moderne Kommunikation auch am Land funktionieren und junge Gemeinde-bürger ausreichend qualifizierte Beschäftigungsmöglichkeiten vorfinden, werden sie hier bleiben bzw. etwa zur Familiengründung wieder auf Land ziehen", sieht der ÖVP-Abgeordnete in der Attraktivierung des ländlichen Raumes eine notwendige Heraus-forderung. "Dafür müssen wir und dafür werden wir auch in Zukunft sorgen."


Der neue Finanzausgleich wird am 30. November im Finanzausschuss und anschließend im Dezember-Plenum im Parlament beschlossen werden.

 

 

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