< Hofinger: Umweltförderungen sind bestens geprüft und werden effizient eingesetzt

Auer: Von Wetterextremen in ihrer Existenz bedrohte Bauern brauchen rasche Hilfe!

Anpassung für Katastrophenhilfe am Widerstand von SP-Finanzsprecher Krainer gescheitert


(c) LK Steiermark

Frost und Schneedruck bescherten im April dieses Jahres vielen heimischen Bauern enormen Schaden. "Einige davon sind aufgrund des Totalausfalls ihrer Ernte in ihrer Existenz bedroht",  bedauert der ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg.z.NR Jakob Auer, dass eine Adaptierung bzw. eine zusätzliche Dotierung des Katastrophenfonds mit 50 Millionen Euro als einmalige Soforthilfe heute nicht im Finanzausschuss beschlossen werden konnte. "Für mich ist das ablehnende Verhalten von SPÖ-Finanzsprecher Krainer in dieser Angelegenheit völlig unverständlich, zumal es eine Einigung sowohl der Länder als auch mit dem Finanzministerium darüber gibt. Hier geht es um bäuerliche Existenzen, die rasch unsere Hilfe brauchen. Parteitaktische Spielchen am Rücken der Bäuerinnen und Bauern haben hier nichts verloren", so Auer.         

 

Umfassende Ernteversicherung beschlossen


Überschwemmungen durch Dauerregen, Dürre nach Trockenperioden oder Totalausfall der Ernte nach Hagel – die Bäuerinnen und Bauern müssen sich auf die Folgen des Klimawandels einstellen. "Die Schäden in der Landwirtschaft durch Wetterextreme werden auch in den nächsten Jahren zunehmen. Daher ist es wichtig, dass wir die bäuerlichen Betrieben in ihrer Risikovorsorge entsprechend unterstützen", begrüßt Auer hingen den heutigen Beschluss einer umfassenden Ernteversicherung im Finanzausschuss. "Damit wurde eine langjährige Forderung des Bauernbundes umgesetzt."


Mit der Förderung von Versicherungsprämien für Schäden in der Landwirtschaft soll der Anreiz zur Eigenvorsorge erhöht werden. Neben Hagel und Frost sind nun auch Dürre, Stürme und Starkregen im Sinne einer umfassenden Ernteversicherung nach dem Vorsorgeprinzip geregelt. Die Versicherungsprämien werden zu 25 Prozent aus dem Katastrophenfonds und zu 25 Prozent von den Ländern bezuschusst. "Die Bäuerinnen und Bauern sind die ersten, die unter Wetterextremen zu leiden haben. Um ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten, ist eine Unterstützung aus öffentlichen Mitteln daher mehr als gerechtfertigt. Mit dieser umfassenden Ernteversicherung schaffen wir eine wesentliche Kostenentlastung für die bäuerlichen Betriebe und eine notwendige Absicherung bei künftigen Schadensfällen", schloss Auer.

 

 

Rückfragehinweis:

Martina Kern

Parl. Mitarbeiterin für Pressearbeit von

NR Jakob Auer / NR Franz Eßl

NR Manfred Hofinger / NR Nikolaus Prinz

01/40110/4679

Martina.Kern@parlament.gv.at