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Eßl: Europa kann von uns lernen – Tierwohl-Standards auch bei EU-Investitionen

ÖVP-Tierschutzsprecher zu 10-Jahre-Bundestierschutzgesetz


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Vor zehn Jahren wurde eines der umfassendsten und strengsten Tierschutzgesetze weltweit beschlossen und mit zahlreichen Verordnungen wurden die Standards in den letzten Jahren zusätzlich verstärkt. "Nach wie vor hinken viele Länder diesen strengen Regeln hinterher, was  auch unsere Bauern spüren, wenn sie diese hohen Standards  erwirtschaften müssen", fordert der ÖVP-Tierschutzsprecher Abg. Franz Eßl EU-Tier-wohlstandards als Mindestbestandteil für direkt oder indirekt durch die EU unterstützte Investitionsvorhaben. "Denn es kann nicht sein, dass der Bau von großen Tierhaltungs-anlagen in Schwellen- oder Drittländern gefördert wird und diese Erzeugnisse mit niedrigen Standards dann billig nach Europa importiert werden", warnt Eßl vor Wettbewerbsverzerrungen für die heimische Landwirtschaft und Qualitätsverlust für die Konsumenten. "Hier muss Europa noch von Österreich lernen", so Eßl.


Tierhalter, ob in der Landwirtschaft, im Handel oder im privaten Bereich tragen Verantwortung im richtigen Umgang, der Pflege und den Haltungsformen. Die hohen Tierschutzstandards, die wir in Österreich haben, zeigen, dass das Tierwohl bei uns einen sehr hohen Stellenwert hat. "Was die artgerechte Tierhaltung in der Landwirt-schaft betrifft, kann ich versichern, dass diese eingehalten wird, zumal wir Bauern ja davon leben", betont Eßl, der selbst praktizierender Bauer einem Bergbauernbetrieb in 1.100 Meter Seehöhe ist. "Die Bäuerinnen und Bauern müssen sich darauf verlassen können, dass Investitionen für Tierwohl auch entsprechend honoriert werden", mahnt der ÖVP-Abgeordnete praxisbezogene Tierschutzregeln ein.  

 

Tierschutz beginnt beim Kauf regionaler Produkte


Die höheren Investitions- und Betriebskosten, die durch besondere Tierschutz- und Hygienemaßnahmen entstehen, müssen jedoch auch erwirtschaftet werden. "Der beste Tierschutz beginnt mit dem Kauf regionaler bäuerlicher Produkte, die von höchster Qualität sind", fordert Eßl das Bekenntnis zu einer umfassenden Anerkennung der hohen österreichischen Standards durch den verstärkten Kauf heimischer Produkte auf allen Ebenen ein. "Schließlich entscheidet ein ernsthaft gemeinter Tierschutz auch darüber, ob wir es zulassen, dass Tierleid aus dem Ausland verstärkt importiert wird oder eben nicht."

 

 

Rückfragehinweis:

Martina Kern

Parl. Mitarbeiterin für Pressearbeit von

NR Jakob Auer / NR Franz Eßl

NR Manfred Hofinger / NR Nikolaus Prinz

01/40110/4679

Martina.Kern@parlament.gv.at