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Eßl: Jahressteuergesetz bringt Entlastung, mehr Gerechtigkeit und Bürokratieabbau

Familienbonus Plus ist Leuchtturmprojekt unserer Regierung


© Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS

Herzstück des Jahressteuergesetzes, das heute im Plenum des Nationalrates beschlossen wurde, ist die Einführung des Familienbonus Plus. Für ÖVP-Nationalrat Franz Eßl ist es die „größte Entlastung für Familien seit Jahrzehnten, die die Familien auch tatsächlich spüren werden.“ Von diesem Reformgesetz werden 950.000 Familien profitieren. Zielgruppe der Entlastung sind berufstätige Frauen und Männer, die Lohn- oder Einkommenssteuer zahlen. „Bis zu 1.500 Euro im Jahr werden künftig vom Staat erst gar nicht in Form einer Steuerleistung einkassiert, sondern werden gleich bei den Familien belassen“, so Eßl in seiner Plenarrede. Insgesamt werden nun durch Familienbeihilfe, Sachleistungen und Familienbonus die Familien pro Kind mit durchschnittlich 2.400 Euro im Jahr entlastet. „Das ist großartig“, so Eßl. 

„Diese Regierung ist angetreten, um für mehr Gerechtigkeit und Entlastung zu sorgen“, weist Eßl zudem auf die Vereinheitlichung der Versicherungssteuer auf 0,2 Promille der Versicherungssumme bei landwirtschaftlichen Risikoversicherungen hin. „Das ergibt eine Ersparnis von fünf Millionen Euro für die Bäuerinnen und Bauern“, betont Eßl. 

Anwendung der Abzugssteuer ausweiten

Zu einem echten Bürokratieabbau kommt es bei Einkünften aus Anlass der Einräumung von Leitungsrechten. „Auch davon werden viele bäuerliche Betriebe profitieren“, erläutert Eßl, dass künftig statt einem aufwendigen Ermittlungsverfahren die Abgeltung nun über eine Abzugssteuer sehr einfach gelöst wird. Gelten wird diese Form in erster Linie für im öffentlichen Interesse gelegenen Infrastrukturprojekte wie etwa bei der Energieversorgung. „Ich hoffe, dass in Zukunft aber auch noch andere Bereiche der Daseinsvorsorge, wie Datenleitungen sowie die Wasserver- und entsorgung und der Hochwasserschutz dazukommen und die Besteuerung mit einer unbürokratischen Abzugsteuer erfolgen kann“, so Eßl.