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Franz Eßl: Ich will, dass es den bäuerlichen Familienbetrieben gut geht!

Salzburger Abg. begrüßt Einheitliches Inkrafttreten bei Bauernsozialversicherung


„Wir brauchen uns für einen starken Bauernbund mit einer starken ÖVP im Hintergrund nicht schämen“, konterte der Salzburger ÖVP-Nationalrat Franz Eßl den Oppositions-rednern in der Plenardebatte zur Änderung des Bauernsozialversicherungsgesetzes. Um eine Gleichbehandlung aller betroffenen bäuerlichen Betriebe und den Schutz der betroffenen Bäuerinnen und Bauern sicherzustellen, wurde zur Wirksamwerdung der Einheitswerte für die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge einheitlich der 1. April 2018 festgelegt. „Damit verhindern wir, dass es verschiede Inkrafttretenszeitpunkte für die Beitragsberechnung gibt“, betonte Eßl. Die Oppositionsparteien SPÖ, Neos und Liste Pilz stimmten geschlossen gegen diese unbürokratische und gerechte Lösung im Sinne der Bäuerinnen und Bauern.

„Ich will, dass es den bäuerlichen Familienbetrieben im Land gut geht“, unterstrich Eßl in seiner Rede die Gesetzesänderung. Weiters wurde auch sichergestellt, dass der Rückerstattungsbeitrag, der seit der Steuerreform 2015 zur Verfügung steht, in voller Höhe an jene Bäuerinnen und Bauern ausbezahlt wird oder gegenverrechnet wird, die eine SV-Beitragserhöhung durch die neuen Einheitswerte um mehr als 10 Prozent haben. „Das kommt vornehmlich den kleineren bäuerlichen Betrieben im Land zugute“, strich der ÖVP-Abgeordnete hervor. „Wie man an den Reaktionen der anderen Parteien erkennen kann, ist es somit klar, dass es auch in Zukunft einen starken Bauernbund braucht“, so Eßl abschließend.