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Franz Eßl: Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor Wald weiter stärken!

ÖVP-Abgeordneter bei Podiumsdiskussion über Waldstrategie 2020


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(c) ÖVP/Jakob Glaser

Die Waldnutzung ist ein oft unterschätzter Wirtschaftsfaktor. Neben einem Produktions-wert entlang der Wertschöpfungskette bei Forst-Holz-Papier von insgesamt 12 Milliarden Euro sichert die Waldnutzung vor allem im ländlichen Raum rund 300.000 Arbeitsplätze. Fast die Hälfte der österreichischen Staatsfläche ist bewaldet. Eine Außer-Nutzung-Stellung von Waldflächen würde somit den Verlust von tausenden Arbeitsplätze bedeuten. Aus diesen Grund muss für den ÖVP-Abgeordneten Franz Eßl eine flächendeckende Bewirtschaftung des Waldes vorrangiges Ziel sein. Anlässlich einer Podiumsdiskussion beim 13. Waldforum des Österreichischen Walddialoges sprach sich Eßl, heute, Donnerstag, für eine Stärkung der Eigenverantwortung bei der Waldbewirtschaftung aus. Bewirtschaftungsbeschränkungen wie Unterschutzstellung sind nur im Einvernehmen mit den Grundbesitzern zielführend.


"Der Wald ist Lebensraum und zugleich Arbeitsplatz", bekennt sich Eßl dazu, dass der Wald sehr wohl zu Erholungszwecken betreten werden darf. "Jedoch sind darüber hinaus wirtschaftliche oder Freizeit-Aktivitäten immer auf vertraglicher Ebene zu regeln", pocht Eßl auf eine Sicherstellung der ökonomischen Leistungen der Wald- und Forstwirte sowie auf Anerkennung von Rechten und Pflichten der Waldeigentümer wie der Waldnutzer. "Wenn Waldeigentümer Einkommen erwirtschaften können, dient das auch der erfolgreichen Stärkung des ländlichen Raumes."

Akzeptanzsteigerung bei Waldbewirtschaftung notwendig

Waldbesitzer haben eine hohe Verantwortung, was die effiziente Bewirtschaftung und Nutzung der heimischen Wälder in einer nachhaltigen Form nach den Grundsätzen der ökosozialen Marktwirtschaft betrifft. "Umso wichtiger ist es, die Verwendung des Holzes besser ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Denn das sichert nicht nur Arbeitsplätze sondern dient der Eindämmung des Klimawandels und erbringt wertvolle Umweltleistun-gen", weist Eßl auf vielfältige Verwendungsmöglichkeiten von Holz wie etwa am Bau, für Möbel, in der Papier- und Plattenindustrie und bei der Energienutzung hin. In diesem Zusammenhang regte der ÖVP-Abgeordnete praktikable Lösungen in der Bauordnung an, etwa was den mehrstöckigen Holzbau von Gebäuden betrifft. 


Der Walddialog ist für Eßl eine sehr vernünftige Plattform, die einen Interessensausgleich rund um den Wald schaffen kann. "Ich erwarte mir dadurch eine Förderung der aktiven flächendeckenden Waldbewirtschaftung und eine Akzeptanzsteigerung in der Bevölkerung", betonte Eßl im Rahmen der Podiumsdiskussion.

 

 

Rückfragehinweis: Martina Kern, Parl. Mitarbeiterin für Pressearbeit von NR Franz Eßl,

01/40110/4679, Martina.Kern@parlament.gv.at