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Hermann Gahr empfiehlt Oster-Süßigkeiten ohne Palmöl

Auf Palmöl verzichten – gesund und umweltfreundlich genießen


(c) Sabine Klimpt

Ostern steht vor der Türe: Die Regale in den Supermärkten sind bereits randvoll mit Oster-Süßigkeiten bestück. Gerne greift man auch jetzt schon zu, doch dabei sollte man unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten. Beim Blick auf die Zutaten findet man allzu oft Palmöl. Lebensmittelproduzenten setzen Palmöl als billiges Fett ein. Besonders gerne wird das Pflanzenfett in Margarine, Schokolade, Keksen, Aufstrichen, Schokocremes, Babynahrung und Fertiggerichten verwendet. Daher appelliert der ÖVP-Abgeordnete Hermann Gahr auf Palmöl-Produkte zu verzichten: „Beim Einkaufen sollte man unbedingt auch das Kleingedruckte lesen und die Finger von Produkten mit Palmöl lassen.“ Oft wird auch gekonnt das Wort Palmöl vermieden und nur pflanzliche Fette angegeben, in Klammer steht dann das Wort Palm. „Mit solchen kleinen Änderungen wird gekonnt getrickst, da man nicht auf den ersten Blick das Wort Palmöl findet“, so Gahr.

Der Tiroler Abgeordnete spricht vorbildlichen Lebensmittelproduzenten Lob und Dank aus: „Namhafte Unternehmen verzichten bereits auf Palmöl und setzen auf tierische- und umweltfreundliche pflanzliche Alternativen. Sehr oft wird jetzt Butterreinfett verwendet. Das ist eine positive Entwicklung, die wir weiter forcieren müssen. Anstatt billiges Palmöl zu verwenden, sollte in erster Linie auf österreichisches Milchfett und heimisches Pflanzenfett gesetzt werden“, fordert Gahr.

Palmöl schadet Umwelt und Gesundheit

Für die Gewinnung von Palmöl werden Wälder und oft sogar Regenwälder gerodet. Bedrohte Tierarten verlieren ihren Lebensraum und dadurch wird der Klimawandel befeuert. Palmöl ist also ein wahrer Klimakiller. Außerdem sind sich viele Experten einig, dass Palmöl nicht gut für die Gesundheit ist. Palmöl hat einen relativ hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren, Ernährungsexperten warnen vor möglichen gesundheitlichen Folgen. „All diese Dinge sprechen gegen Palmöl, doch trotzdem findet man das ungesunde Fett in zahlreichen Produkten. Es ist an der Zeit, den Umstieg auf heimische Fette zu forcieren, das wäre für die heimische Landwirtschaft, Wirtschaft und den Arbeitsmarkt ein enormer Aufschwung. Ein erster wichtiger Schritt hierfür war das palmölfreie AMA-Gütesiegel, jetzt heißt es aber dranbleiben und das Thema nicht aus den Augen zu verlieren. Dazu kann auch jeder Konsument etwas beitragen. Beim Einkaufen bewusst auf Palmöl zu verzichten. Osterhasen ohne Palmöl sind umweltfreundlicher, gesünder und schmecken genauso gut“, sagt der Tiroler abschließend.