< Hermann Gahr zum Landarbeitsgesetz: „Novellierung sichert Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze im ländlichen Raum“

Hofinger: Aufatmen bei bäuerlichen Betrieben, Eltern und Lehrlingen

ÖVP-Abgeordneter begrüßt Novellierung des Landarbeitsgesetzes


(c) Parlamentsdirektion/Jantzen

Anpassungen an moderne landwirtschaftliche Arbeits- und Betriebsbedingungen und die seit langem vom oberösterreichischen Abgeordnetem Manfred Hofinger geforderte Kostenrückerstattung der Internatskosten auch bei Lehrlingen in der Land- und Forstwirtschaft stehen im Mittelpunkt einer Novelle des Landarbeitsgesetzes. „Nun ist es nur mehr ein kleiner Schritt bis zur endgültigen Rechtssicherheit“, kommentiert Hofinger den Beschluss im Sozialausschuss. Der endgültige fällt dann im Dezember-Plenum des Nationalrates. 

Was für Lehrlinge abseits der land-und forstwirtschaftlichen Ausbildung bereits seit Anfang dieses Jahres gilt, ist nun für alle gültig. Die Rückerstattung der Internatskosten wurde neben dem Berufsausbildungsgesetz nun auch im Landarbeitsgesetz geregelt. „Wir oberösterreichischen Bauernbund-Abgeordneten haben bereits im Sommer auf die notwendige Änderung wegen Ungleichbehandlung hingewiesen“, zeigt sich Hofinger erfreut, dass die Förderung der Unterkunfts- und Verpflegungskosten für Lehrlinge in Lehrlingsheimen nun rückwirkend für alle gilt. „Damit sorgen wir nicht nur für Gerechtigkeit und Aufatmen bei den Eltern, sondern setzen ein wichtiges Signal für die Bedeutung der heimischen Lehrlingsausbildung. Denn diese trägt wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg des Landes bei“, so Hofinger. 

Modernes Arbeitszeitgesetz für Landwirte

Was für Arbeitnehmer außerhalb der Land- und Forstwirtschaft bereits seit 1. September gilt, nämlich eine moderne Arbeitszeitflexibilisierung, wird nun auch im bäuerlichen Bereich angepasst. „In 40 Jahren haben sich die Betriebsbedingungen, was Arbeitsspitzen und Freizeitblöcke betrifft, stark geändert. Daher war es wichtig, endlich einen zeitgemäßen Rechtsrahmen für die Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft festzulegen“, weist Hofinger auf etwa auf die notwendige Flexibilität und Einsatzbereit-schaft der Arbeitnehmer in der Erntezeit oder bei drohenden Unwettern hin. Aber auch für Saisoniers gibt es nun Klarheit bei der Arbeitszeitregelung. „Damit sichern wir Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze im ländlichen Raum“, so Hofinger.