< Prinz: Die Gemeinden können aufatmen

Hofinger: Ausbau der schulischen Nachmittagsbetreuung bringt mehr Wahlfreiheit für Eltern und Gemeinden

Bildungsinvestitionsgesetz schafft mehr Flexibilität bei den Förderkriterien


Fotohinweis: ÖVP-Klub/Sabine Klimpt

Mit einem Investitionsvolumen von 750 Millionen Euro soll das Angebot der schulischen Nachmittagsbetreuung in den kommenden Jahren sukzessive ausgebaut und verbessert werden. Für ÖVP-Nationalrat Bgm. Manfred Hofinger ist das Bildungsinvestitionsgesetz ein wichtiger Schritt hin zu mehr Autonomie an den Schulstandorten und mehr Wahl-freiheit für Eltern bei der schulischen Nachmittags-betreuung ihrer Kinder. "Ein bedarfsgerechter und familienfreundlicher Ausbau von Betreuungs-angeboten verbessert zudem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf", so Hofinger. 

Familienfreundlichkeit hat sich durchgesetzt

"Auch am Land brauchen immer mehr Eltern eine schulische Nachmittagsbetreuung für  ihre Kinder. Ab kommenden Schuljahr können die Eltern frei darüber entscheiden, ob und in welcher Form ihre Schulkinder ganztägig versorgt werden", zeigt sich Hofinger erfreut, dass starre Förderkriterien nun vom Tisch sind. Künftig bestimmen vorrangig die gesetzlichen Schulerhalter, also die Gemeinden, über die Form der Tagesbetreuung. "Die Gemeinden kennen die Wünsche und Bedürfnisse der Familien in ihrem Umfeld am besten. Den Eltern kann in Zukunft jene Flexibilität in der Nachmittagsbetreuung angeboten werden, die sie brauchen", verweist Hofinger auf den Umstand, dass mit der Neuregelung der Förderkriterien Kinder in Zukunft auch mal früher von der Schule abgeholt werden können, wenn dies von der Familie gewünscht wird.   

Ein flächendeckendes Angebot an schulischer Tagesbetreuung soll im Umkreis von maximal 20 Kilometern zum Wohnort des Kindes zur Verfügung stehen. "Das schafft Chancengleichheit, Wahlfreiheit, aber auch eine Kostenentlastung für Familien, die schon jetzt für die Nachmittagsbetreuung ihrer Kinder sorgen mussten. Pädagogische Förderung und Betreuung ist künftig für alle Kinder möglich, die dies brauchen oder wollen", so Hofinger abschließend. 

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Martina Kern

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