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Hofinger: Bauern brauchen Planungssicherheit!

Lebensmittel beim Bundesvergabegesetz mit einbeziehen


Mit 18.941 Euro ist das bäuerliche Einkommen im vergangenen Jahr erneut geringer wie bei den Arbeitern. Als Hauptgründe dafür nannte heute, Donnerstag, der ÖVP-Abgeordnete Manfred Hofinger die Marktsituation im Schweinebereich, aber auch die Schleuderpreise im Handel sowie Klima- und Umwelteinflüsse. "Die bäuerlichen Familienbetriebe brauchen daher mehr Planungssicherheit", dankte Hofinger den Bäuerinnen und Bauern für ihre hervorragenden Leistungen sieben Tage in der Woche und ohne Urlaub. 

Als wichtigste Maßnahmen für eine verstärkte bäuerliche Planungssicherheit nannte Hofinger die Erhöhung des Inlandsabsatzes. "Hier wäre es ganz wichtig, auch die Lebensmittel in das Bundesvergabegesetz mit einzubeziehen", fordert der ÖVP-Abgeordnete. Weiters sei auch die Gastronomie gefordert, die Landwirtschaft mit dem Verkauf heimischer Produkte zu unterstützen. Mit den Vorschussleistungen bei den Ausgleichszahlungen werden die Bäuerinnen und Bauern dank dem Engagement des Landwirtschaftsministers entlastet. Eine andere Maßnahme, die von Hofinger angeregt wird, ist die übertriebenen Produktionsstandards in den Griff zu bekommen. Mit der Erschließung neuer Märkte sollen Spitzen entlastet werden. Und letztendlich fordert Hofinger den Ausbau des Versicherungssystems, was Klimaschäden betrifft.  

 

 

Rückfragehinweis:

Martina Kern

Parl. Mitarbeiterin für Pressearbeit von

NR Jakob Auer / NR Franz Eßl

NR Manfred Hofinger / NR Nikolaus Prinz

01/40110/4679

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