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Hofinger: Bei der Attraktivierung der ländlichen Regionen gibt es noch viel Potenzial nach oben!


(c) Bauernbund

Die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher lebt und arbeitet in ländlichen Regionen.  Eine höhere Lebensqualität und eine intakte Naturlandschaft mit regionalen Lebensmitteln, für die die heimische Landwirtschaft die Basis liefert nützt aber nichts, wenn die Jobs und die nötige Infrastruktur fehlen", sieht der Innviertler ÖVP-Nationalrat Manfred Hofinger bei der Attraktivierung der ländlichen Regionen noch viel Potenzial nach oben. "Wir brauchen zukunftsorientierte Unternehmensstandorte, eine zügige Umsetzung des Breitbandausbaus, eine intakte Anbindung im öffentlichen Verkehr  und weniger Bürokratie, was den Erhalt der ärztlichen Versorgung ebenso betrifft wie der Nahversorgung, um Abwanderung und Ausdünnung des ländlichen Raumes anzuhalten."


Ein wichtiger Baustein ist für den ÖVP-Abgeordneten der Ausbau einer flächendecken-den Breitbandanbindung. Denn nach wie vor heißt es in manchen Gegenden in Ober-österreich noch "Kein Anschluss unter dieser IP-Adresse". "Für die Menschen am Land ist eine Anbindung an das schnelle Internet ebenso wichtig wie für Betriebe, die innovative und zukunftssichere Arbeitsplätze in der Region anbieten wollen", fordert Hofinger daher eine zügige Abdeckung der nach wie vor vorhandenen weißen Flecken. "Die finanziellen Mittel sind da, jetzt geht es um die rasche Umsetzung."

 

Regionalität braucht Nahversorgung


"In vielen Ortschaften gibt es kein Lebensmittelgeschäft mehr und auch der praktische Arzt mit Hausapotheke hat sich meist am Ortsrand angesiedelt", warnt Hofinger vor einer Ausdünnung der Ortskerne und vor weiterer Absiedelung in die Ballungsräume. Laut Apothekengesetz dürfen Ärzte nur dann eine Hausapotheke führen, wenn ihre Praxis mindestens sechs Kilometer von der nächsten Apotheke entfernt ist. Hier sieht Manfred Hofinger die SPÖ-Gesundheitsministerin gefordert, endlich ein – wie in einem einstimmigen Entschließungsantrag des Parlaments und im Regierungsprogramm festgeschrieben - nachhaltiges Modell zur ärztlichen Versorgung sowie der Arzneimittel-versorgung im ländlichen Raum nachhaltig sicher zu stellen.


Was die Stärkung des ländlichen Raumes betrifft, hat der oberösterreichische Landtag mit dem neuen Raumordnungsgesetz einen wesentlichen Beitrag geleistet. "Mit diesen Richtlinien wird es gelingen, Zersiedelung zu vermeiden, der Abwanderung entgegen zu wirken und den fortschreitenden Bodenverbrauch einzudämmen", ist Hofinger zuversichtlich. Was die Nahversorgung mit heimischen Lebensmitteln betrifft, setzen mittlerweile viele Landwirte auf Direktvertrieb und Nischenprodukte. "Das bringt Vorteile für die Kunden, erhält wertvolle Arbeitsplätze in der Region und sichert naturnahe und flächendeckende bäuerliche Produktion", erinnert Hofinger zudem daran, dass mit dem Programm zu Ländlichen Entwicklung, das dank des Engagements von Bauernbund und ÖVP bis 2020 gesichert ist, zusätzliche wertvolle Impulse in diese Richtung gesetzt werden können.

 


Rückfragehinweis: Martina Kern, Parl. Mitarbeiterin für Pressearbeit von NR Jakob Auer/ NR Nikolaus Prinz / NR Manfred Hofinger / NR Franz Eßl; 01/40110/4679; Martina.Kern@parlament.gv.at