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Hofinger: Bildungspaket gehen in die richtige Richtung

ÖVP-Abg. hebt organisatorische Schwerpunkte für den ländlichen Raum hervor


(c) ÖVP-Klub/Sabine Klimpt

Als Vertreter und Fürsprecher des ländlichen Raumes im Parlament hob heute, Mittwoch, der ÖVP-Abgeordnete Manfred Hofinger die organisatorischen Schwerpunkte im neuen Bildungsreformgesetz in seiner Plenarrede hervor. „Ich komme aus einer Region mit vielen Kleinschulen. Mithilfe der möglichen Clusterbildung werden wir diese in den ländlichen Regionen erhalten können“, verwies Hofinger auch auf einen erfolgreichen Testversuch im Innviertel.  

Ein Mehr an Entscheidungsfreiheit für die einzelnen Schulstandorte bringt das Autonomiepaket. „Die Lehrer und die Eltern kennen die Probleme an ihren Schulen viel besser. Nun können sie autonomer entscheiden“, nannte Hofinger etwa Schwerpunktsetzung und Gestaltung von Schulstunden, aber auch die Mitbestimmung bei der Einstellung von Lehrern. „Am Land wird das sicher bestens funktionieren. Im städtischen Bereich muss natürlich dafür Sorge getragen werden, dass es zu keinen überfüllten Klassenzimmer kommt.“

Als dritten Schwerpunkt des Bildungspaketes nannte der ÖVP-Abgeordnete das neue Organisationsmodell der Bildungsdirektionen. „Wir gehen weg vom Behördenfleckerl-teppich und schaffen mehr Transparenz, klare Verantwortungseinheiten und moderne Qualitätssicherung.“  

Generell plädierte Manfred Hofinger dafür, dass nach dem Organisationspaket im Bildungsbereich im nächsten Schritt verstärkt auf pädagogische Neuorientierung gesetzt werden muss. „Dass dafür auch mehr Geld in die Hand genommen werden muss, ist klar. Vor allem muss es dazu führen, dass dieses dann auch wirklich in den Klassenzimmern ankommt“, bedankte sich der ÖVP-Abgeordnete bei allen Eltern und Lehrern für die Mitarbeit an diesem Bildungspaket. „Wir sehen, wenn man sich gemeinsam anstrengt, dann bringt man auch was weiter.“ 

Rückfragehinweis: Martina Kern, 01/40110/4679; Martina.Kern@parlament.gv.at