< Auer: Arbeitsprogramm setzt klares Signal für Bäuerinnen und Bauern

Hofinger: Die Landwirte sind die besten Umweltanwälte

ÖVP-Abgeordneter begrüßt in Plenarrede Umsetzung der Ökostromnovellen


(c)ÖVP-Klub/Sabine Klimpt

Trotz beachtlicher Erfolge, die im 11. Umweltkontrollbericht aufgezeigt werden, gibt es für ÖVP-Abgeordneten Manfred Hofinger noch Herausforderungen für die Zukunft zu meistern. In seiner heutigen Plenarrede verwies Hofinger etwa auf die hohen nicht nur ökologischen sondern auch wirtschaftlichen Schäden durch den Klimawandel: bis 2050 könnten diese bis 8,8 Milliarden Euro ausmachen. Größtes Einsparpotential sieht der ÖVP-Abgeordnete in der Reduktion der fossilen Energieträger und der Förderung heimischer Energieproduzenten, die hauptsächlich auf erneuerbaren Energien setzen.


„Diese leisten einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen, zur Ankurbelung der Wirtschaft und zur Schaffung von Arbeitsplätzen“, begrüßt Hofinger daher die im Arbeitsprogramm angekündigte Umsetzung der beiden Ökostromnovellen. „Die betroffenen Familien warten auf Lösungen“, weist der Oberösterreicher darauf hin, dass fast ein Viertel aller in Österreich betriebenen Biogasanlagen in seinem Bundesland zu Hause sind.  Seit heute ist die kleine Ökostromnovelle in Begutachtung und kann daher bald in der Regierung beschlossen werden. "Dann herrscht endlich Klarheit über den weiteren Weg", so Hofinger.


Generell sind für Hofinger die „Landwirte die besten Umweltanwälte“, denn kein Unternehmen sei so eng mit der Umwelt verbunden wie sie. „Unsere Bäuerinnen und Bauern wirtschaften im Einklang mit der Natur“, weist Hofinger darauf hin, dass 80 Prozent der bäuerlichen Betriebe am Umweltprogramm ÖPUL teilnehmen und Österreich beim Biolandbau Europameister ist.


Wesentlichster Faktor beim Schutz der Umwelt ist für den ÖVP-Abgeordneten jedoch der Konsument: „Hier müssen wir die Menschen noch viel stärker sensibilisieren, dass sie in erster Linie regionale Produkte kaufen, denn durch kurze Transportwege wird unser Klima aktiv geschützt“, schließt Hofinger mit einem eindringlichen Appell an die Konsumentinnen und Konsumenten.

 

 

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