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Hofinger: Effiziente Energiegewinnung vor der Haustür muss gefördert werden

ÖVP-Abg. diskutierte mit Vertretern der Biogasbranche vorm Bundeskanzleramt


(c) Stefan Huber

Über 80 Gemeinden in Oberösterreich haben die Bürgermeister-Initiative „Pro Ökostrom“ bis jetzt unterschrieben. Sie setzen sich damit dezidiert für den Erhalt der Biogasanlagen in ihrer Region ein. „Die Zeit drängt! Klimaschonende und effiziente Energiegewinnung quasi vor der Haustür muss gefördert statt eingebremst werden“, zeigt der Innviertler ÖVP-Abgeordnete und Bürgermeister Manfred Hofinger großes Verständnis für die Biogasanlagenbetreiber, die heute, Dienstag, die Bürgermeister-Petitionen im Bundeskanzleramt in Wien übergeben haben.

„Auch ich habe für die Gemeinde Lambrechten an dieser Aktion aus tiefer Überzeugung teilgenommen“, weist Hofinger auch darauf hin, dass die Politik vor Jahren zu massiven Investitionen in diesem Bereich motiviert hat. „Die Bioenergieanlagenbetreiber haben viel Geld in die Hand genommen, um leistungsstarke Anlagen aufzubauen, saubere Energie zu produzieren und die regionale Wertschöpfung anzukurbeln. Nun dürfen wir sie nicht im Stich lassen“, unterstützt Hofinger die Forderungen der regionalen Biogasanlagenbetreiber.

Nach der Versammlung am Ballhausplatz lud Manfred Hofinger zu einer Führung ins Parlament ein. „Immerhin steht die Novelle zum Ökostromgesetz, auf deren Umsetzung die Biogasbetreiber seit langem warten, hier zur Diskussion.“

Rückfragehinweis: Martina Kern, 01/40110/4679; Martina.Kern@parlament.gv.at