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Hofinger: Hohe Qualität bei agrarischer Ausbildung fördert Zukunftsraum Land


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Den ländlichen Raum mit Fach- und Sozialkompetenz weiterentwickeln, das können unsere Absolventen von agrarischen Ausbildungsstätten, ist der ÖVP-Abgeordnete und langjährige Lehrer an der Landwirtschaftliche Fachschule Otterbach Bgm. Manfred Hofinger überzeugt.  "Durch den praxisorientierten Unterricht werden die jungen Menschen nicht nur auf ihren Beruf bestens vorbereitet, sie sind auch Profis, was die künftige Ausgestaltung eines lebendigen ländlichen Raumes betrifft", sieht Hofinger Investitionen in agrarische Ausbildungsmaßnahmen als wertvolle und notwendige Standortsicherung am Land.  

 

Bei Zentralmatura top abgeschnitten


Heuer wurde erstmals die Zentralmatura auch in den berufsbildenden höheren Schulen durchgeführt. Dabei haben die Absolventinnen und Absolventen der Höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen besonders gut abgeschnitten. Mehr als 40 Prozent hatten ein "Sehr gut" oder "Gut" im Zeugnis. Bei "angewandter Mathematik" war das Ergebnis noch besser. "Damit beweisen unsere Schülerinnen und Schüler, dass sie in den landwirtschaftlichen Schulen bestens ausgebildet werden und die Motivation durch einen zukunftsorientierten Unterricht offenbar höher ist als anderswo", betont Hofinger.

 

Höherqualifizierung im tertiären Sektor ausbauen


Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften im Agrarbereich steigt. "Denn nicht nur im Unternehmen Bauernhof braucht es Fachwissen, sondern auch andere Unternehmen suchen speziell in ländlichen Regionen nach Experten - allen voran bei Landtechnik oder in der Lebensmittelwirtschaft", sieht Hofinger im dezentralen Ausbau von Fachhochschulen einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärkung des ländlichen Raumes.

 

Agrar-Fachhochschule im Innviertel muss kommen


Als Innviertler Nationalrat setzt sich Manfred Hofinger daher seit mehr als einem Jahr für eine Agrar-Fachhochschule in seiner Region ein. "Die Landwirtschaft als wichtiger Zweig der Wirtschaft am Land hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv weiterentwickelt und modernisiert. Das Innviertel ist aufgrund der Nähe zu Bayern und seiner intensiven Landwirtschaft dafür bestens als Standort geeignet", lässt Hofinger die Kritik von roten und grünen Funktionären im Innviertel an der rein agrarischen Ausgestaltung nicht gelten. "Ideen für eine weitere Aufwertung sind möglich und willkommen. Aber mit Verzögerungstaktik den Standort gefährden, ist sicher nicht im Sinne der jungen Innviertlerinnen und Innviertler. Viel wichtiger ist es, endlich Nägel mit Köpfen zu machen, um der Agrar(-Technik)-Fachhochschule im Innviertel einen wesentlichen Schritt näher zu kommen", schloss Hofinger.

 

 

 

Rückfragehinweis:

Martina Kern, parl. Mitarbeiterin für Pressearbeit; 01/40110/4679; Martina.Kern@parlament.gv.at