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Hofinger: Neue Zukunftschancen durch Agrarfachhochschule in Oberösterreich

Innviertler ÖVP-Abgeordnete erfreut über Klarstellung im Arbeitsprogramm der oberösterreichischen Landesregierung


(c)Privat

Eine praxisnahe und fachliche Weiterbildungsmöglichkeit im Agrarbereich ist längst überfällig. "Was ich bereits im Vorfeld der Nationalratswahlen und auch immer wieder in den Beratungen im Wissenschaftsausschuss des Parlaments gefordert habe, wird nun mit dem neuen Arbeitsübereinkommen der oberösterreichischen Landesregierung konkret angegangen", zeigte sich heute, Dienstag, der ÖVP-Abgeordnete Manfred Hofinger erfreut. "Besonders stolz bin ich auch darauf, dass mein Wunsch, diesen Standort im Innviertel zu positionieren, darin dezidiert festgehalten wird."


Als Agrarland Nummer Eins und mit einem hohen Zulauf bei landwirtschaftlichen Schulen ist Oberösterreich prädestiniert für einen diesbezüglichen Fachhochschul-standort. Eine Höherqualifizierung im Rahmen einer tertiären Ausbildung sollte nun so rasch wie möglich auch im Agrarsektor Realität werden. Als Zielgruppe für eine praxis-nahe agrarische Fachhochschulausbildung sind Absolventen agrarisch ausgerichteter Berufsbildender Höherer Schulen sowie agrarische Fachkräfte (beispielsweise Meister, Facharbeiter, Agrar-Experten ohne akademischen Bildungsabschluss) vorgesehen. "Aber nicht nur junge Menschen, die aus der Landwirtschaft kommen, sehen in dieser neuen Fachausbildung Zukunftschancen. Im Agrarbereich manifestiert sich ein hohes Potential an wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Weiterentwicklung", verweist Hofinger auch auf Unternehmen der Landtechnik und der Lebensmittelwirtschaft, die einen hohen Bedarf an Fachpersonal haben. "Jetzt geht es darum, das Konzept so rasch wie möglich in die Tat umzusetzen."  

 

 


Rückfragehinweis:

Martina Kern

Parl. Mitarbeiterin für Pressearbeit von

NR Jakob Auer / NR Manfred Hofinger

NR Franz Eßl / NR Nikolaus Prinz

01/40110/4679

Martina.Kern@parlament.gv.at