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Jakob Auer: Genossenschaftliche Selbsthilfe sichert regionale Wertschöpfung

Bauernbund-Präsident begrüßt Auszeichnung der Genossenschaftsidee als Unesco-Kulturerbe


(c) Bauernbund/Christian Müller

Mit der gestrigen Beurkundung der genossenschaftlich organisierten Selbsthilfe als immaterielles Unesco-Kulturerbe der Menschheit wird deutlich, dass diese Organisationsform wirtschaftlich und politisch auch in Zukunft Bedeutung hat, zeigt sich heute, Freitag, der ÖVP-Landwirtschaftssprecher und Bauernbund-Präsident Abg. Jakob Auer erfreut. „Eigenverantwortung, hohes Wertebewusstsein für Zusammenhalt und innovatives Streben nach regionaler Wertschöpfung prägen das Genossenschaftswesen seit Generationen“, so Auer. 

In Österreich sorgen vor allem die Molkereigenossenschaften auch in schwierigen Zeiten für Kosteneffizienz, stabile Lebensmittelpreise und Zusammenhalt unter den bäuerlichen Betrieben. „Das hat sich letztendlich auch in der jüngsten Entwicklung gezeigt, als einige Milchbauern nach Abnehmern suchen mussten. Auch hier haben Solidarität und eigenverantwortliches Handeln im Sinne der bäuerlichen aber auch der regionalen Stabilität zu einer Lösung geführt“, betont Auer. 

Mit der Aufnahme der Genossenschaftsidee in die „Repräsentative Liste der Immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ der Unesco werden, so die Hoffnung es ÖVP-Abgeordneten, „auch die letzten Zauderer und Kritiker erkennen müssen, dass Zusammenhalt, Innovationskraft und Eigenverantwortlichkeit nicht nur in der Vergangenheit zum Erfolg führten sondern diese Organisationsform auch Zukunft hat.“ 

Rückfragehinweis: Martina Kern, 01/40110/4679; Martina.Kern@parlament.gv.at