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Jakob Auer: Zuerst denken, dann „gifteln“!

SPÖ-Preiner macht Propaganda auf dem Rücken der Landwirtschaft


Einerseits sind wir es ja gewohnt, dass vor allem SPÖ-Bauernvertreter die bäuerlichen Produktionsbedingungen erschweren wollen, wo es nur geht. Andererseits verwundert es jedoch schon, dass der SPÖ-Landwirtschaftssprecher in seiner „giftigen“ Presseaussendung abseits jeglicher Realität die Abstimmung im Europaparlament zu ökologischen Vorrangflächen mit der Debatte über Glyphosat vermischt und damit neben wirtschaftlichen auch umweltpolitische Einschränkungen bewusst in Kauf nimmt. Das sagte heute, heute, Donnerstag, der ÖVP-Landwirtschaftssprecher und Bauernbund-Präsident Abg. Jakob Auer in einer ersten Reaktion auf die OTS von Erwin Preiner. 

„Elisabeth Köstinger hat sich erfreulicherweise in Brüssel gegen ein Belastungspaket für die Landwirte und die Umwelt ausgesprochen. Genau das erwarten die Bäuerinnen und Bauern auch von ihr“, so Auer. Mit dem geplanten Verbot von Pflanzenschutzmitteln auf ökologischen Vorrangflächen würde der Anbau von Eiweißpflanzen wie Sojabohnen, Bohnen, Erbsen und Linsen unmöglich gemacht. Das wiederum bedeutet, dass künftig weitere 1,2 Millionen Tonnen mehr Eiweißpflanzen importiert werden müssen: das sind jährlich zehntausende zusätzliche LKW-Transporte aus Übersee und 17 volle Fracht-schiffe über den Atlantik. „Ob das im Sinne des Umweltschutzes ist, darf bezweifelt werden“, so Auer. 

Die Kritik Preiners an die EU-Agrarsprecherin geht für den ÖVP-Abgeordneten daher völlig ins Leere. „Da ist ihm in der Hitze des Gefechts offenbar einiges durcheinander gekommen“, so Auer abschließend.

Rückfragehinweis:

Martina Kern, 01/40110/4679; Martina.Kern@parlament.gv.at