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Lindinger: Regionale Lebensmittel sichern Ernährungssouveränität

ÖVP-Nationalrat beim Tag der jungen Landwirtschaft


(c) BMLFUW/William Tadros

Über 160 junge Bäuerinnen und Bauern aus ganz Österreich diskutierten vergangene Woche in Wien über Herausforderungen, notwendige Rahmenbedingungen und Visionen zur Ernährungssicherheit. Für den Junglandwirt und Nationalrat Klaus Lindinger ist klar: „Nicht nur Klimaveränderung und Bodenverbrauch sorgen für Veränderungen in der landwirtschaftlichen Produktion. Unsere bäuerlichen Familienbetriebe müssen sich auch den unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten anpassen. Dazu braucht es von politischer Seite gezielte Unterstützung, von den bäuerlichen Unternehmern aber auch Mut zu Neuem und Kreativem.“


Steigender Konsum von heimischem Geflügel, bei Obst, Gemüse und Fisch sowie bei Bioprodukten im Allgemeinen lässt einen Trend zu einem bewussterem Umgang mit Lebensmittel erkennen. „Jeder von uns braucht und will gesunde Nahrung am Teller. Die entsprechenden Lebensmittel hierfür liefern unsere heimischen Bäuerinnen und Bauern in ausgezeichneter Qualität“, sieht Lindinger die regionale Lebensmittelproduktion in Österreich auch in Zukunft gesichert. Nicht nur in der eigenen Küche, sondern auch bei der Außer-Haus-Verköstigung soll vermehrt auf die Herkunft der Lebensmittel geachtet werden. „Wer heimisch kauft, sichert nicht nur Arbeit und Wohlstand in der Region, sondern isst eindeutig gesünder“, so Lindinger.


Bei der Junglandwirte-Tagung durfte auch Startup-Gründer Christoph Thomann seine umfassendes Insekten-Projekt vorstellen. Ernährungsmythen und Halbwahrheiten klärte  zudem der deutsche Lebensmitteltechniker Udo Pollmer in einem spannenden Vortrag im Landwirtschaftsministerium auf.