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Nikolaus Prinz: Bäuerlichen Anliegen in der Arbeiterkammer eine Stimme geben!

Appell des Obmannes der Nebenerwerbsbauern


(c) Wilke

Die Arbeiterkammer vertritt 3,7 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich, darunter auch rund 89.000 Nebenerwerbsbauern. „Wählen, heißt auch mitentscheiden, in welche Richtung die Arbeiterkammer in den nächsten fünf Jahren gehen soll“, appelliert der Obmann der Nebenerwerbs-bauern Abg.z.NR Nikolaus Prinz an die bäuerlichen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich aktiv an der AK-Wahl (OÖ: 19.3. – 1.4.) zu beteiligen. „Die Arbeiter-kammer ist keine Vorfeld-Organisation der SPÖ. Sie hat mit unseren Pflichtmitgliedsbeiträgen sowie unserem Steuergeld die Interessen der arbeitenden Bevölkerung auch in den ländlichen Regionen zu vertreten. Umso wichtiger ist es, jenen eine starke Stimme zu geben, die auch unsere bäuerlichen Anliegen in der AK vertreten. Das ist die Liste 2 mit ÖAAB und FCG“, so Prinz. 

In Oberösterreich stehen mit Franz Lumetsberger aus Königswiesen und Leopold Hofinger jun. aus Grieskirchen zwei Nebenerwerbsbauern an prominenter Stelle auf der AK-Wahl-Liste.  „Sie, aber auch Cornelia Pöttinger, unsere Spitzenkandidatin, werden sich dafür einsetzen, dass sich die Arbeiterkammer als Partner der Landwirtschaft engagiert und nicht als Zerstörer“, erinnert Prinz unter anderem an die AK-Forderung nach Halbierung der Agrargelder, Einführung von Eigentumssteuern oder weiteren Preisreduktionen von heimischen Lebensmitteln. „Es ist für uns Nebenerwerbsbauern nicht egal, wer in den Gremien der Arbeiterkammer vertreten ist. Es braucht die ‚Schwarzen‘ in der Arbeiterkammer“, setzt Prinz auf eine hohe Wahlbeteiligung in Oberösterreich. „Es braucht Kontrolle und ehrliche Partnerschaft bzw. Unterstützer der Bäuerinnen und Bauern in der Arbeiterkammer, die für faire Erzeugerpreise ebenso wie für Entlastungen bei Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen sorgen“, so der Obmann der Nebenerwerbsbauern.