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Nikolaus Prinz: Es braucht neue Akzente für pflegende Angehörige!

Gemeindebundpräsident Riedl stellte sich zahlreichen Fragen der ÖVP-Abgeordneten


(c) Privat

Hauptdiskussionspunkt einer gemeinsamen Aussprache von ÖVP-Abgeordneten mit Gemeindebundpräsident Alfred Riedl war die Neugestaltung der Pflegereform sowie der Pflegefinanzierung. „Um den Bedarf an Pflegekräften in Zukunft abdecken zu können, brauchen wir mehr Wertschätzung, aber auch neue Anreizsysteme für pflegende Angehörige“, unterstützt ÖVP-Gemeindesprecher Abg.z.NR Nikolaus Prinz, der zu der Aussprache eingeladen hatte, notwendige Maßnahmen, um das Angebot für Pflege zu Hause zu stärken. 

Begrüßt wurde von den zahlreich anwesenden Abgeordneten, die zum Großteil auch als Bürgermeister einer ländlichen Gemeinde vorstehen, die Forderung nach Anrechnung von Pflege- und Betreuungszeiten als Versicherungszeiten bei pflegenden Angehörigen. „Diese private Arbeitsleistung zu Hause, die vor allem von Frauen erledigt wird, muss besser honoriert werden“, so Prinz. 

Weitere Themen, die mit Gemeindebundpräsident Riedl diskutiert wurden, waren die rechtliche Absicherung der Grundsteuer sowie generell neue Akzente bei der künftigen Ausgestaltung eines neuen Finanzausgleichs aber auch die künftige Ausgestaltung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Von einigen Bürgermeistern wurden auch Verbesserungen zur Attraktivierung des Bürgermeisteramtes gefordert. „Es kann nicht sei, dass die Bürgermeister weiterhin mit ihrem Privatvermögen haften“, so der Tenor bei der Aussprache im ÖVP-Klub.