< Eßl: Gewissenhafte und sachorientierte Lösungen zur Verbesserung des Tierwohls erreicht

Nikolaus Prinz: Familienfreundlichkeit lässt sich nicht nur übers Geld regeln!

Kinderbetreuungsgeldkonto stärkt individuelle Bedürfnisse der Familien


(c)ÖVP-Klub/Sabine Klimpt

Forderungen nach mehr Geldleistungen sind immer wieder verlockend. Wir sollten diese aber mit Augenmaß und Zweckmäßigkeit verfolgen und vorbringen. Für Familien ist neben der Geldleistung auch die positive Einstellung der Gesellschaft zu Kindern und Familien entscheidend. Das sagte der ÖVP-Nationalrat Nikolaus Prinz in seiner gestrigen Plenarrede am Tag des Inkrafttretens des neuen Kinderbetreuungsgeldkontos.


In erster Linie geht es dem ÖVP-Abgeordneten um das Wohl des Kindes. Aber auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Wahl- bzw. Gestaltungsfreiheit sind wichtige Elemente für die Familie nach der Geburt ihres Kindes. Das Kinderbetreuungsgeldkonto wird mehr Flexibilität für die Familien bringen. „Die Regelungen sind übersichtlich und sie nehmen verstärkt auf die individuellen Bedürfnisse der Familien Rücksicht“, ist Prinz überzeugt und verweist auch darauf, dass dafür rund 1,2 Milliarden Euro jährlich an die Familien ausbezahlt werden. Die nun geschaffene Regelung ermöglicht ein Kinderbetreuungsgeld von bis zu 16.449 Euro.

 

Aufwendungen für Familien um 50% gestiegen


Generell haben Familien und Kinder einen sehr hohen Stellenwert in der heimischen Politik. „Darauf dürfen wir durchaus stolz sein“, erinnert Prinz an eine Studie von Arbeiterkammer und Institut für Familienforschung, die festgestellt hat, dass die finanziellen Aufwendungen für Familien im Zeitraum von 2000 bis 2016 um mehr als 50 Prozent gestiegen sind. Das sind um 12 Prozent mehr als der Anstieg der Inflationsrate in diesem Zeitraum.


„Familienfreundlichkeit lässt sich aber nicht ausschließlich über Gesetze und finanzielle Angelegenheiten regeln.“ Familienfreundlichkeit beginnt für Nikolaus Prinz bei der ganz persönlichen Einstellung zu Kindern und endet mit einem umfassenden Bekenntnis, die Bedürfnisse der Kinder und Familien wahrzunehmen, zu fördern und zu unterstützen. „Die familien- und sozialpolitischen Maßnahmen, die seitens der Politik gesetzt werden, unterstützen das“, so Prinz abschließend.

 

 

Rückfragehinweis:

Martina Kern

01/40110/4679

Martina.Kern@parlament.gv.at