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Nikolaus Prinz: Lösungsorientiertes Denken statt Krankjammern

Mahnende Worte des ÖVP-Abg. bei Plenardebatten zum neuen Kinderbetreuungsgeld-Konto und zum Tourismusbericht 2015


(c) Parlamentsdirektion/Mike Ranz

Um die Arbeit und Wertschätzung von Familien ging es dem ÖVP-Abgeordneten Nikolaus Prinz in seinen gestrigen Plenarreden im Nationalrat. Anlässlich der Debatte um die Reform des Kinderbetreuungsgeldes erinnerte Prinz an die enormen Leistungen, die in den letzten Jahren für Familien erbracht wurden. Die Debatte über den Tourismusbericht nutzte der ÖVP-Abgeordnete, um an die wertvolle Arbeit der bäuerlichen Familien für einen florierenden Tourismus zu erinnern und mahnte für den nächsten Bericht, die Berücksichtigung deren Leistungen wie etwa von Urlaub am Bauernhof ein.  

Familienleistungen in Österreich können sich sehen lassen


Mehr als acht Milliarden Euro werden jährlich zur Unterstützung von Familien in Österreich aufgewendet. Das sind steuerliche Maßnahmen ebenso wie Transfer- und Sachleistungen. Für die Erhöhung der Familienbeihilfe werden insgesamt 828 Millionen Euro bereitgestellt. 305 Millionen Euro werden in den Ausbau der Kinderbetreuung – als Anschubfinanzierung – vom Bund zur Verfügung gestellt. Der Gratiskindergarten für alle Fünfjährigen wird vom Bund mit jährlich rund 70 Millionen Euro bezuschusst. Und die Steuerreform hat eine Verdoppelung des Kinderfreibetrages von 220 auf 440 Euro pro Kind gebracht. "Die Familienleistungen in Österreich sind somit auf einem sehr hohen Niveau angesiedelt, so auch das Jammern und Kritisieren von Opposition aber auch Katholischem Familienverband", verwies Prinz auch darauf, dass es nicht ständig Ein-noch-mehr-und-noch-mehr bei den Ausgaben geben kann. Generell beginnt für den ÖVP-Abgeordneten Familienfreundlichkeit bei der ganz persönlichen Einstellung zu Kindern. "Ein familienfreundliches Klima schafft man nicht durch Gesetze, sondern in erster Linie durch gegenseitigen Respekt und dem persönlichen Verständnis gegenüber den Bedürfnissen und Interessen der Kinder", so Prinz.  

Ohne bäuerliche Familien kein florierender Tourismus


Die Entwicklung in der Tourismusbranche ist durchaus positiv. Für die künftige Erstellung des Tourismusberichtes hat ÖVP-Nationalrat Nikolaus Prinz erreicht, dass auch die Daten von "Urlaub am Bauernhof" mit einfließen werden. Immerhin nehmen rund 10.000 bäuerliche Betriebe daran teil. Das sind an die 113.000 Betten beziehungsweise 11 Prozent des gesamten touristischen Bettenangebots in Österreich. "Urlaub am Bauernhof“ und die kleinen privaten Vermieter, aber auch die großen gewerblichen Tourismusbetriebe brauchen einander. "Beide Bereiche, ob groß oder klein, profitieren voneinander", so Prinz.  Generell spielt der ländliche Raum eine große Rolle im Tourismus. "Dazu braucht es die Arbeit der bäuerlichen Familien. Ohne dieser würde es für den Tourismus wesentlich anders ausschauen", erinnert der ÖVP-Abgeordnete, dass viele Leute nicht nur wegen dem guten Essen und dem kulturellen Angebot in unser Land kommen, sondern vor allem wegen der schönen Kulturlandschaft, die von den bäuerlichen Familien gepflegt wird. "Für sie ist es aber wichtig, dass sie von ihrer Arbeit auch leben können", appelliert Prinz an Tourismus und Gastronomie, vermehrt auf österreichische Produkte zu setzen. Hier braucht es eine faire Partnerschaft. (Schluss)

 

 

Rückfragehinweis:

Martina Kern, Parl. Mitarbeiterin für Pressearbeit von

NR Jakob Auer / NR Franz Eßl / NR Manfred Hofinger / NR Nikolaus Prinz

01/40110/4679; Martina.Kern@parlament.gv.at