< Eßl: Verfahren im Marktordnungsbereich können künftig schneller abgewickelt werden

Nikolaus Prinz: Steuerreform entlastet Nebenerwerbsbauern


(c) Bauernbund

Ein erheblicher Teil der heimischen bäuerlichen Familienbetriebe wird im Nebenerwerb bewirtschaftet. "Die Steuerreform wird wesentliche finanzielle Entlastungen nicht nur für Beschäftigten mit niedrigerem Einkommen sondern auch für  Nebenerwerbslandwirte bringen", betonte heute, Donnerstag, der Obmann der OÖ Nebenerwerbsbauern, ÖVP-Abgeordneter Nikolaus Prinz. Denn von diesem 5-Milliarden-Entlastungspaket werden ab 1.1.2016 durch die Senkung des Eingangssteuersatzes von derzeit 36,5% auf 25%  allein in Oberösterreich rund 16.500 Nebenerwerbsbauern profitieren. Positive Auswirkungen durch die Tarifreform sieht Prinz auch für Kaufkraft und Wirtschaftswachstum. "Mehr Geld in der Brieftasche bedeutet mehr Konsum unserer hochwertig erzeugten landwirtschaftlichen Produkte."  


Neben der Tarifentlastung profitierten SVB-Pensionisten und Landwirte zudem von niedrigeren Sozialversicherungsbeiträgen. Denn für jene Niedrigverdiener, die unter die Steuerfreigrenze fallen, wird die Negativsteuer von derzeit 110 auf maximal 400 Euro ausgeweitet. Erstmals in den Genuss einer Steuergutschrift von maximal 110 Euro kommen künftig auch Kleinpensionisten. "Wesentlich für alle bäuerlichen Familien ist aber auch die Verdoppelung des Kinderfreibetrags von derzeit 220 Euro auf 440 Euro", ergänzt Prinz. Ebenso wird der gesplittete Kinderfreibetrag von derzeit 132 Euro auf 300 Euro angehoben. Mit der antragslosen Familienbeihilfe kommen Familien nach der Geburt ihres Kindes zudem schneller an ihr Geld.

 

Belastungswünsche abgewehrt


"Bei all den wesentlichen Entlastungen, die diese Steuerreform bringt, dürfen wir aber auch nicht vergessen, dass es die Österreichische Volkspartei war, die massive Belastungswünsche der SPÖ erfolgreich abgewehrt hat", erinnert Prinz an das 2-Milliarden-Belastungspaket von SPÖ und Arbeiterkammer durch eine etwaige Einführung von Eigentums- und Substanz-steuern. "Gerade für Nebenerwerbsbauern, die fleißig AK-Beiträge zahlen, war diese einseitige Kampagne der Arbeiterkammer mehr als zynisch", schloss Prinz.

 

 

Rückfragehinweis:

Martina Kern

Parl. Mitarbeiterin für Pressearbeit von

NR Jakob Auer / NR Nikolaus Prinz

NR Manfred Hofinger / NR Franz Eßl

01/40110/4679

Martina.Kern@parlament.gv.at