< Hermann Gahr: „Wolfsfreies Tirol im Petitionsausschuss behandelt“

NR Franz Eßl hat „Petition für ein wolfsfreies Salzburg“ eingebracht

Wölfe stellen Bedrohung für Almwirtschaft da


(c) Bauernbund

„Die Rückkehr von Wölfen stellt in Salzburg insbesondere für die Weidewirtschaft ein tiefgreifendes Problem dar, weil ein flächendeckender Schutz vor Wölfen aufgrund der geographischen und topographischen Gegebenheiten wirtschaftlich nicht möglich aber auch technisch in der Praxis nicht realisierbar ist“, fordert ÖVP-Nationalrat Franz Eßl in einer gemeinsam mit dem Salzburger Landesverband für Schafe und Ziegen sowie dem Rinderzuchtverband Salzburg eingebrachten Petition eine Abänderung der FFH-Richtlinie betreffend dem Schutz von Wölfen. 

Darüber hinaus gibt Eßl zu bedenken, dass der Wolf aus Mangel an natürlichen Feinden bereits bis in Stadtrandlagen eingedrungen ist. Aus diesem Grund sei diese Thema auch für die urbane Bevölkerung relevant. 

Franz Eßl hat die Petition dem Nationalratspräsident Wolfang Sobotka persönlich übergeben. Sie wurde bereits dem Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen zugewiesen und steht am 18. Dezember auf der Tagesordnung. „Wir müssen diese Problematik sehr ernst nehmen und auch im Parlament diskutieren“, appelliert Franz Eßl an alle Salzburgerinnen und Salzburger die Petition nun auf der Internetseite des Parlaments zu unterstützen. „Je mehr Unterschriften, desto mehr Gewicht“, so der ÖVP-Abgeordnete. 

Hier geht’s zur Petition:

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/PET/PET_00011/index.shtml#tab-Uebersicht