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Prinz: Beitragspflicht und Leistungsrecht auf Augenhöhe diskutieren

Abg. pocht auf Erlass eines Quartals der bäuerlichen Sozialversicherungsbeiträge


(c) Parlamentsdirektion/Bildagentur Zolles KG/Mike Ranz

Im Rahmen einer Kurzdebatte wurde heute, Donnerstag, im Plenum des Nationalrates auch die Forderung nach weniger Sozialversicherungsträgern diskutiert. "Darüber kann man reden. Aber aus meiner Sicht geht es um ein langfristiges Zusammenführen der sehr unterschiedlichen Leistungen", sprach sich der ÖVP-Abgeordnete Nikolaus Prinz in seinem Debattenbeitrag für eine Diskussion über Beitragspflicht und Leistungsrecht auf Augenhöhe aus, um langfristig tragbare Modelle zu entwickeln. "Dies muss dann aber für alle Sozialversicherungsträger gelten." 

Um damit letztendlich erfolgreich sein zu können, brauche es viel gegenseitige Solidarität, vor allem mit jenen Sozial-versicherungsträgern  bzw. Bevölkerungsgruppen, die bereits jetzt unter einer ungünstigen Versicherungsstruktur leiden. "Dazu gehören auch die Bäuerinnen und Bauern, die sowohl unter dieser Struktur als auch mit einer  schwierigen Einkom-menssituation zu kämpfen haben. Diese brauchen derzeit unsere Solidarität", fordert Prinz erneut den Erlass des bäuerlichen Sozialversicherungsbeitrages für das letzte Quartal 2016 ein. "Wem bäuerliche Familien und der ländliche Raum ein wirkliches Anliegen sind, unterstützt sie bei der Umsetzung ihrer berechtigten Forderung", erinnert der ÖVP-Abgeordnete an die Solidarität der Bauern etwa bei den Kurarbeitszeit-modellen in Industrie und Gewerbe in den letzten Jahren. "Eine ähnlich gelebte Solidarität wünsche ich mir auch für die bäuerlichen Familien!" 

Rückfragehinweis:

Martina Kern

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Martina.Kern@parlament.gv.at