< Hofinger: Wir nehmen die zahlreichen Bürgeranliegen sehr ernst!

Prinz: Gemeinden sind wichtigste Impulsgeber für den ländlichen Raum

ÖVP-Gemeindesprecher dankt Bürgermeistern für hohe Leistungsbereitschaft


(c) Wilke

Im Gemeindefinanzbericht des Gemeindebundes wird der beträchtliche Leistungserfolg der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in unserem Land umfassend dargestellt. „Diese leisten hervorragende Arbeit 365 Tage im Jahr. Sie sind erste Ansprechpartner bei Problemen in den Gemeinden, sehr oft aber auch für kleinere oder größere Sorgen der Menschen im Ort“, verweist ÖVP-Gemeindesprecher Abg.z.NR Nikolaus Prinz auch an die Vielzahl von Verantwortungsbereichen. „Neben der finanziellen Gebarung sind es vor allem die Bereiche Infrastruktur, Soziales, Gesundheit, Kinderbetreuung sowie ein florierendes Vereinswesen, für das unsere Bürgermeister immer ein offenes Ohr haben!“ 

Sorgenkind „Kinderbetreuung“

Über vier Milliarden Menschen leben derzeit in rund 2.100 Gemeinden im ländlichen Raum. „Sie finden dort Heimat, Zusammenhalt und hohe Lebensqualität, um die sich Bürgermeister und Gemeinderäte in Zusammenarbeit mit den Gemeindebediensteten verantwortungsvoll kümmern“, erinnert Prinz aber auch an die Problemfelder, mit denen vor allem kleinere Gemeinden zu kämpfen haben. Die Gemeinden sind Erhalter von rund 4.100 Kindergärten und Kindergrippen und rund 4.300 Pflichtschulen. Die Netto-Ausgaben für die Kinderbetreuung der 0-6-Jährigen sind in zehn Jahren (2007-2017) um 88 Prozent auf knapp 700 Millionen Euro gestiegen. „Dennoch ist es den Gemeinden im vergangenen Jahr gelungen, einen Investitionsrekord von 568 Millionen Euro beim Ausbau der Kindergärten und Schulen zu erzielen“, zeigt sich Prinz erfreut. „Um dieses hohe Niveau aber halten zu können, wird es notwendig sein, in Zukunft bei der Finanzierung der Kinderbetreuung den Gemeinden mehr Geld zur Verfügung zu stellen“, so Prinz. 

Sorgenkind „Pflege und Gesundheit“

Ein weiteres „Sorgenkind“ für viele Gemeinden ist der Pflegebereich. Die Netto-Ausgaben stiegen in den Jahren 2007 bis 2017 um 64 Prozent auf über zwei Milliarden Euro. „Die Gemeinden müssen sich in hohem Ausmaß an den Kosten für die Pflege- und Altenbetreuung und an den Kosten für die Mindestsicherung beteiligen“, fordert Prinz auch in diesem Bereich mehr Unterstützung für die Gemeinden. „Auch was die ärztliche Versorgung in den ländlichen Regionen betrifft, braucht es weitere Maßnahmen, um den ländlichen Raum als lebenswerten und florierenden Wohn- und Arbeitsraum zu erhalten“, so der ÖVP-Gemeindesprecher abschließend.