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Prinz: Kinder erhöhen Nettoeinkommen der Familien!

„Familienbonus Plus“ bringt bis zu 1.500 Euro pro Kind und Jahr


ÖVP-Klub/Sabine Klimpt

Die Familien in ihrer Wahlfreiheit und bei ihren finanziellen Belastungen, die sie durch ihre Erziehungsleistung für die Gesellschaft leisten, besser unterstützen, steht im Mittelpunkt der familienpolitischen Maßnahmen der neuen Bundesregierung unter Sebastian Kurz. „Kinderwunsch darf nicht an Finanziellem scheitern“, unterstützt der Mühlviertler ÖVP-Abgeordnete Nikolaus Prinz, der erneut im Familienausschuss vertreten ist, die Reformvorhaben der Regierung. „Mit dem geplanten Familienbonus, der die Lohnsteuerlast pro Kind und Jahr um bis zu 1.500 Euro reduziert, konnte die ÖVP ein wichtiges Wahlversprechen nun umsetzen“, so Prinz. In einem ersten Schritt werden Familien mit niedrigerem Einkommen durch die Reduktion des Arbeitslosenversicherungsbeitrages entlastet. Diese wurde bereits in der ersten Regierungssitzung beschlossen. „Rund 620.000 Österreicherinnen und Österreicher mit geringem Einkommen werden davon künftig profitieren“, hofft Prinz auf eine zügige Beschlussfassung im Nationalrat. 

Auch die europarechtskonforme Anpassung der Familienbeihilfe an die Lebenshaltungs-kosten jener Staaten, in denen die begünstigten Kinder leben, wird von der ÖVP seit längerem gefordert und findet sich nun im Regierungsprogramm. „Das ist für mich eine Frage zur sozialen Gerechtigkeit“, verweist Prinz auf die Tatsache, dass 150 Euro in Österreich einen anderen Wert haben als in vielen anderen EU-Ländern, wie etwa Rumänien.  

Wahlfreiheit und Verantwortung

„Eltern wissen am besten, was ihre Kinder brauen“, stellt für Nikolaus Prinz die Wahlfreiheit ein hohes Gut in der Familienpolitik dar. „Wir müssen es den Familien selber überlassen, ob und wann sie sich für den beruflichen Wiedereinstieg nach der Baby-Pause entscheiden und welche Art der Kinderbetreuung sie dann für ihr Kind wünschen“, begrüßt Prinz Maßnahmen, die im Regierungsprogramm genau in diese Richtung gehen. „Zur Wahlfreiheit gehört aber auch ein hohes Maß an Verantwortungs-bewusstsein“, fordert der ÖVP-Abgeordnete gezielt Maßnahmen, die eine aktive Einbindung der Eltern etwa bei der Ausbildung ihrer Kinder vorsieht. „Eltern, die diesen Verpflichtungen, wie etwa beim Spracherwerb oder Schulbesuch nicht nachkommen, sollten daher zu Recht mittels Sanktionen auf ihre Pflichten hingewiesen werden können“, so Prinz.