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Prinz: Klare Leistungsverbesserungen für Familien und bäuerliche Betriebe

ÖVP-Abgeordneter zu den Budgetkapiteln Landwirtschaft und Familie


(c)Bauernbund

Die Realitäten erkennen und statt Worten Taten sprechen lassen. So könnte man die Wortmeldungen von ÖVP-Abgeordneten Nikolaus Prinz zu den Budgetkapiteln Land-wirtschaft und Familie bei der gestrigen Plenardebatte zusammenfassen. Denn zu Recht kritisierte der Nationalrat, dass die FPÖ im Burgenland gegen eine Unterstützung von dürregeschädigten Bauern gestimmt hat. In der Plenardebatte hingegen redeten die Freiheitlichen Abgeordneten sowohl die Leistungen für die Landwirtschaft als auch für Familien schlecht. "Es geht darum, die bäuerlichen Familien zu unterstützen statt die Leistungen ins Lächerliche zu ziehen", so Prinz.

Bäuerliche Familien investieren in regionale Wirtschaft


"Faktum ist, dass wir als Bauern unter freiem Himmel wirtschaften und daher den Wetterextremen ausgesetzt sind", sind für Prinz Unterstützungsmaßnahmen für bäuerliche Familien wichtig. So habe Landwirtschaftsminister Rupprechter fünf Millionen Euro aus dem Katastrophenfonds zur Abdeckung von Dürreschäden in der  Ernteversicherung zur Verfügung gestellt. Oberösterreich habe bereits im September den Bauern rund 2,5 Millionen Euro jährlich als Risikoversicherung  bereitgestellt.  "Aber die Freiheitlichen haben im burgenländlichen Landtag kürzlich einen diesbezüglichen Antrag der ÖVP einfach abgelehnt", bedauerte Prinz. Bäuerliche Familien investieren in die regionale Wirtschaft und sichern mit dem vor- und nach-gelagerten Bereich mehr als 500.000 Arbeitsplätze im Land. Dass die Lage für die Bauern nicht einfach ist, zeigt sich etwa auch beim Rückgang in der Bauwirtschaft oder bei den Neuzulassungen von Standardtraktoren von rund 11 Prozent. "Hier geht es um Arbeitsplätze", wies Prinz auch auf die Steuerreform hin. "Von der Tarifreform profitieren alle, auch 96.000 Nebenerwerbsbauern. Und wir haben Vermögenssteuern auf Grund und Boden sowie Betriebsgebäude verhindert. Denn uns geht es um die Unterstützung von bäuerlichen Familien", betonte Prinz.  

Österreich bei Familienleistungen an Europas Spitze


Rund 1.125.000 Familien mit Kindern gibt es in Österreich. Die Familienleistungen sind im Vergleich zu anderen europäischen Ländern spitze. So werden im kommenden Jahr allein für die Familienbeihilfe rund 3,4 Milliarden Euro ausbezahlt. Zudem wurde die Familienbeihilfe 2014 erhöht und weitere Erhöhungen sind für das kommende Jahr und 2018 vorgesehen. "Auch die Steuerreform, die ab 1. Jänner gilt, wird für Familien Verbesserungen bringen", weist Prinz darauf hin, dass diese pro Familie und Jahr rund 1.600 Euro an Entlastungen bringen wird. Zudem wurde der Kinderfreibetrag auf 440 Euro verdoppelt. "Das sind klare Leistungen für unsere Familien", bestätigte Prinz einmal mehr, dass trotz Lohnnebenkostensenkung die Leistungen für die Familien in vollem Umfang erhalten bleiben.

 

 

Rückfragehinweis:
Martina Kern
Parl. Mitarbeiterin für Pressearbeit von
NR Jakob Auer / NR Franz Eßl
NR Manfred Hofinger / NR Nikolaus Prinz
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