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Strasser: „Modernes Landarbeitsgesetz ist Gebot der Stunde“

Betriebe sowie Arbeitnehmer profitieren


(c) privat

"40 Jahre wurde das Landarbeitsgesetz nicht mehr reformiert, doch jetzt kommt es zu den höchst notwenigen Änderungen", sagte der ÖVP-Landwirtschaftssprecher und Bauernbund-Präsident Abg. z. NR DI Georg Strasser in seiner Rede im Nationalrat.

"Profitieren davon werden die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe sowie deren Mitarbeiter. Denn was für alle anderen Arbeitnehmer bereits seit 1. September 2018 gilt, wird nun auch für die Land- und Forstwirtschaft angepasst. Die Arbeitszeitflexibilisierung wird eingeführt und damit die freiwillige Möglichkeit, die Arbeitszeit auf zwölf Stunden pro Tag und maximal 60 Stunden pro Woche auszudehnen", führt Strasser weiter aus.

Gerade um den ländlichen Raum und die wichtigen Arbeitsplätze dort zu stärken, sind die Änderungen im Landarbeitsgesetz ein Gebot der Stunde. Die Arbeitswelt hat sich geändert und auch die Anforderungen der Arbeitnehmer und Betriebe. "Arbeitnehmer sind gerne bereit, wenn es gefragt ist, einmal länger zu arbeiten. Dafür gibt es dann größere Freizeitblöcke, von denen sie profitieren können. Mehr Freizeit für Familie, Urlaub oder zur Fortbildung, das ist nun möglich. In der Landwirtschaft ist Flexibilität gefragt, etwa in der Erntezeit, wenn jede helfende Hand gebraucht wird. Jetzt können Betriebsleiter Arbeitsspitzen besser abgleichen", erklärt der ÖVP-Landwirtschaftssprecher.

Land- und forstwirtschaftliche Lehrlinge bekommen Internatskosten ersetzt

Lehrlinge in der Land- und Forstwirtschaft dürfen sich jetzt auf eine wichtige Zusatzleistung freuen. Ab 1. Jänner 2018 bekommen nun alle Lehrlinge ihre Internatskosten erstattet. "Es war mir sehr wichtig, dass nun auch die land- und forstwirtschaftlichen Lehrlinge ihre Internatskosten ersetzt bekommen. Denn Lehrlinge in der gewerblichen Wirtschaft haben diesen Bonus bereits nutzen können. Beantragen kann man den Kostenersatz bei der land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstelle", so Strasser abschließend.