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Abentung: „Rupprechters Plan zur Behördenverlagerung schafft Jobperspektive“

Dezentralisierung von Behörden stärkt ländlichen Raum


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„Die Auslagerung der Bundesbehörden in ländliche Regionen sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern kurbelt auch die Wirtschaft an. Ein Schritt in die richtige Richtung, der jungen qualifizierten Menschen gute Jobs in ihrer Heimatgegend bieten soll“, stellte sich Bauernbund-Direktor Johannes Abentung hinter die, am Freitag den 24. März, in München präsentierte Dezentralisierungs-Strategie von Bundesminister Andrä Rupprechter. Mit der dezentralen Ansiedlung der Behörden möchte Rupprechter in den nächsten 10 Jahren an die 3.500 Dienstposten (von rund 35.000) auslagern und mit der Schaffung von Kompetenzregionen, etwa im Tiroler Rotholz, den ländlichen Raum wirtschaftlich beleben und stärken.

 

Perspektiven für gut ausgebildete Jugend schaffen


Laut österreichischer Erwerbsstatistik ziehen alljährlich 5.000 gut ausgebildete junge Menschen aus dem ländlichen Raum in großstädtisches Gebiet. „Wer eine universitäre Ausbildung hat, findet am Land oft keinen adäquaten Job und wandert unwiderruflich in die Stadt ab. Diese Abwanderung, besonders von jungen Frauen, wirkt sich auf das gesamte Sozial- und Wirtschaftsgefüge im ländlichen Raum aus – ohne die Frauen zerbröseln die Dörfer – mit weitreichenden Folgewirkungen“ erläuterte Abentung. „Als Teil einer Gesamtstrategie gegen die Abwanderung ist Rupprechters Initiative ein wichtiger Baustein. Junge Menschen müssen in der Zukunft nicht mehr zwangsweise aus ihrer heimatlichen Region abwandern, um Karriere zu machen“, bekräftigte Abentung.