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Auer: „Bauernbund will Biolandwirtschaft in Österreich weiter ausbauen“

Grün-Agrarsprecher Pirklhuber erzählt nur die halbe Wahrheit über die Biobauern


© Bauernbund/Müller

„Bio ist uns wichtig und war immer ein ganz zentrales agrarpolitisches Anliegen. Der Erfolg von Biolandwirtschaft in Österreich ist ein Erfolg des Bauernbundes. Niemand anderes als der Bauernbund hat die Bioprogramme auf derzeit 20 % Anteil an der Gesamtfläche ausgebaut. Auch im neuen LE-Programm sind sogar 12 % mehr Mittel für die Biobauern vorgesehen – bei leicht sinkenden Mitteln in der zweiten Säule. Das zeigt doch eindrücklich, wo die Priorität des Bauernbundes liegt“, weist Bauernbund-Präsident Jakob Auer verzerrte Darstellungen des grünen Agrarsprechers Wolfgang Pirklhuber zurück.

Bioanteil wird in der neuen Periode auf knapp ein Viertel der ÖPUL-Gesamtmittel wachsen

Die Fakten sprechen ganz eindeutig für sich. Der Anteil von Bio im Agrarumweltprogramm wird damit auf knapp ein Viertel steigen. Das ist ein ganz klares Signal für den weiteren Ausbau unserer Biolandwirtschaft.“ In der nationalen Umsetzung der GAP sei ferner der Anreiz bei der Invest-Förderung um 5 % erhöht worden – wieder speziell für die Biobauern. „Auch das hat der Bauernbund verhandelt.“ Mit der jetzt vorgeschlagenen Prämien-Differenzierung soll es einen Anreiz zur Tierhaltung im Biobereich geben. „Eigener Mist bringt den besten Dünger. Die Nährstofflücke kann am eigenen Betrieb geschlossen werden.“
Die tatsächlichen Prämienhöhen werden in den nächsten Tagen und Wochen von unabhängigen Experten berechnet nach dem Grundsatz, dass tatsächliche Mehrkosten und Mindererträge abgegolten werden. „Alle Umweltleistungen werden im ÖPUL abgegolten – das war immer so und wird sich nicht ändern. Panikmache ist zum jetzigen Moment also weder notwendig noch zielführend“, so Bauernbund-Präsident Auer abschließend.