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Auer: Doppel-Budget sichert Basis für moderne Landwirtschaft

Bauerngelder sind gesichert worden – Konsumenten profitieren von guten Lebensmitteln


„Das heute im Nationalrat vorgestellte Budget für die Jahre 2014/15 sichert die Basis für eine moderne Landwirtschaft in Österreich. Die Bäuerinnen und Bauern profitieren von gesicherten Mitteln für Investitionen auf den Höfen, zudem gibt es eine Aufstockung für Jungübernehmer und gesicherte Ausgleichszahlungen für Umweltleistungen", sagt Jakob Auer nach der Budgetrede von Finanzminister Michael Spindelegger. „Jeder Cent für die Landwirtschaft ist zugleich eine Konsumentenstützung für leistbare Lebensmittelpreise“, hält Auer fest, dass jeder Konsument von den öffentlichen Mitteln für die Landwirtschaft direkt profitiere. Geld gibt es auch für soziale Projekte sowie Bildungsmaßnahmen in der Landwirtschaft, um die Professionalität zu steigern.

Schubumkehr beim Schuldenmachen, um Bonität nachhaltig zu sichern

„Landwirtschaft ist Wirtschaft am Lande, wo verschiedene Branchen, begonnen beim Tourismus über das Gewerbe und das Handwerk, miteinander verknüpft sind. Bis 2018 konnten 470 Mio. EUR zusätzlich für die Ländliche Entwicklung veranschlagt werden. Diese Mittel bilden neben Ausgaben für Kinder und Familien, Forschung und Sicherheit „das Herzstück der Offensivmaßnahmen“. „Gesunde Lebensmittel und eine flächendeckende Produktion in der Hand von bäuerlichen Familienbetrieben sollten uns jedes politische Engagement wert sein“, bekräftigte der Bauernbund-Präsident.

„Die Herausforderungen an einen gesunden Staatshaushalt würden dank der blauen Hypo-Pleite aber nicht weniger“, fürchtet Auer. Es gehe „um den Wirtschaftsstandort Österreich und die nachhaltige Bonitätssicherung der Republik. Es wäre politisch grob fahrlässig, so weiter zu wirtschaften wie bisher und Schulden auf dem Rücken unserer Kinder zu machen. Deshalb brauchen wir eine echte Schubumkehr beim Schuldenmachen“, verlangt Jakob Auer. Sonst seien sowohl „Wirtschaftsstandort, Lebensqualität und die Bonität der Republik ernstlich gefährdet“.