< Auer: „Bauernbund will Biolandwirtschaft in Österreich weiter ausbauen“

Auer: Ländliche Entwicklung fixiert - Bewährte Programme können fortgesetzt werden

Landesagrarreferenten beschließen einstimmig die LE 2014-2020 auf Basis des Budgetrahmens


© Bauernbund/Müller

Bei der gestrigen LARK-Sitzung in Wien wurde der Bauernbund-Grundsatzbeschluss der Vorwoche zur nationalen Mittel- und Programmausgestaltung der GAP-Reform im Detail finalisiert, endverhandelt und von den Landesagrarreferenten einstimmig beschlossen. Bauernbund-Präsident Jakob Auer zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Die Verhandler, gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter, haben sich konstruktiv bemüht, das für alle Regionen, Branchen und Produktionssparten bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die Lösung ist für die österreichische Landwirtschaft für die kommende Sieben-Jahres-Periode sicher praktikabel.“

Das in den Regierungsverhandlungen festgezurrte Agrarbudget wurde von den Ländern verteilt

Der Bauernbund-Präsident blickt nach der gestrigen Einigung auf die schwierigen, zähen Regierungsverhandlungen um das Agrarbudget zurück: „Gemeinsam mit Hermann Schultes und Josef Geisler haben wir das Budget gesichert. Jetzt konnten die Landeschefs die Mittel auf die einzelnen Regionen verteilen. Es gab niemanden am Verhandlungstisch, der nicht absolut lösungsorientiert und konsensfähig gewesen wäre.“ Insgesamt sei es „eine durchaus große Herausforderung gewesen, einen Interessensausgleich zwischen den Regionen herzustellen. Umso akzeptabler ist das Ergebnis“, so Auer.
Die strategische Ausrichtung der Ländlichen Entwicklung liegt weiterhin klar auf einer flächendeckend und nachhaltig produzierenden Landwirtschaft. Insbesondere im Invest-Bereich wurde mit den Top-ups der Länder ein klares Signal gesetzt, um die Produktivität der Landwirtschaft zu stärken. „Mit diesem Paket gewährleisten wir die Fortführung einer naturnah produzierenden Landwirtschaft. Betriebe, die investieren und wachsen wollen, werden verstärkt unterstützt“, verweist Auer auf regionale Impulse, die im neuen Investitionsprogramm möglich sind.