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AUER: „Pauschalierungslösung für Pensionspferdebetriebe ist praxistaugleich“

Spindelegger hält Zusage ein, unzumutbare Härten abzumildern – Große Erleichterung über neue Pferdepauschalierung


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Um die neue Umsatzsteuerpflicht für Betriebe, die Pferde einstellen, abzumildern und neuerlich zu pauschalieren, gab es in den letzten Wochen zähe Verhandlungen mit Koalitionspartner SPÖ. Nachdem die bisher geltende Pauschalierung per 1. Jänner 2014 durch eine Umsatzsteuerpflicht von 20% ersetzt wurde, waren die Pferdeeinstellbetriebe und die Pferdebesitzer plötzlich unter Druck gekommen. Eine EU-Richtlinie hatte die Anpassung aber notwendig gemacht. Jetzt hat Finanzminister Michael Spindelegger eine ausgewogene Lösung vorgelegt. „Für die Pferdeeinsteller ist die Pauschale eine praxistaugliche, ökonomisch vertretbare Lösung. Damit können die Pferdepensionen leben und die Pferdehalter aufatmen“, kommentierte Bauernbund-Präsident Jakob Auer.

Vereinfachtes Pauschalierungsmodell schafft große Erleichterung

In Österreich sind 25.000 Pferdeeinsteller von der neuen Pauschalierung betroffen. Durch die Anwendung der Pferdepauschalierung werde eine vereinfachte Ermittlung der Vorsteuerbeträge ermöglicht. „Die Vorsteuerpauschalierung führt dazu, dass Unternehmer ihre Vorsteuerbeträge vereinfacht und pauschal mittels eines Durchschnittssatzes in Höhe von 24 Euro pro Pferd und Monat berechnen können“, erklärt Auer. Finanzminister Spindelegger habe seine Zusage eingehalten, dass hier unzumutbare Härten noch abgemildert gehören, zeigt sich der Bauernbund-Präsident über die neue Pferdepauschalierungsverordnung zufrieden. „Spindelegger hat rasch reagiert und gemeinsam mit der Landwirtschaft dafür gesorgt, dass 25.000 Pferdehaltungsbetriebe in Österreich leistbar und unbürokratisch mit einer neuen Steuerregelung leben können“, so Auer abschließend.