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Auer: Vertrauensbeweis für Titschenbacher bei steirischer LK-Wahl

Kammerwahl: Bauernbund erreicht 70% und holt 30 von 39 Mandaten


(c)Bauernbund/Katteneder

Bauernbund hält 30 von 39 Sitzen in der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Steiermark. Kammerpräsident Franz Titschenbacher sichert als Spitzenkandidat Absolute mit 70% ab.


Über 70% von 135.800 steirischen, wahlberechtigten Bauern sprachen gestern, Sonntag den 31. Januar, dem Bauernbund das Vertrauen aus. Gewählt wurden 39 neue Landeskammerräte der bäuerlichen Standesvertretung – die Weichen für Stabilität in den kommenden fünf Jahren sind damit gestellt.


Mit einem respektablen Achtungserfolg schlägt der Bauernbund in der Steiermark die Landwirtschaftskammerwahlen. Sowohl in Mandaten als auch in Prozentanteil der Stimmen konnte Spitzenkandidat Franz Titschenbacher das Ergebnis von 2011 bekräftigen, obwohl der Preisverfall für landwirtschaftliche Produkte seit längerem drastisch die Stimmung drückt. „Die Bauern in der Steiermark haben Spitzenkandidat Titschenbacher und dem Bauernbund deutlich ihr volles Vertrauen ausgesprochen. Eine absolute Mehrheit von 70% befürwortet, dass der bisherige Kurs weiter fortgesetzt wird. Angesichts der Stimmungslage und schwierigster Marktverhältnisse ein sehr gutes Ergebnis“, gratuliert Bauernbund-Präsident Jakob Auer, in einer ersten Reaktion zum vorläufigen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung war mit 39% etwas niedriger als 2011 (knapp über 40%).

 

Absage der Bäuerinnen und Bauern an Experimente


Neu im Kammerparlament sind die Freiheitlichen. Fünf Mandate entfallen auf die FPÖ-Bauern. Drittstärkste Kraft wird der UBV mit vier Mandaten. Künftig nicht mehr im Kammerparlament vertreten sind die Grünen und die SPÖ-Bauern.

„Die Bäuerinnen und Bauern haben Verlässlichkeit statt Experiment, politische Durchsetzungskraft statt vieler oftmals unrealistischer Versprechungen der politischen Mitbewerber gewählt. Das Ergebnis ist ein eindeutiger Wählerauftrag“, so Jakob Auer abschließend.