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Auer zu Ländliche Entwicklung: „Alle eingeladen, Grüne glänzten durch Abwesenheit“

Investitionsprämie für Biobauern, Berg- und Junglandwirte extra aufgestockt - Pirklhuber zeigt Desinteresse


© Bauernbund/Müller

„Der grüne Agrarsprecher Pirklhuber ist offenbar zwiegespalten. Einerseits beklagt er sich medienöffentlich über Intransparenz und fehlende Einbindung seiner Fraktion, während er parallel dazu bei den wichtigsten Informationsveranstaltungen zum Programm Ländliche Entwicklung durch persönliche Abwesenheit glänzte. Das kann ich nur als Desinteresse am Programm für die Ländliche Entwicklung werten“, weist Bauernbund-Präsident Jakob Auer die verzerrende Darstellung des Grün-Abgeordneten Wolfgang Pirklhuber zurück. Auch den Vorwurf, die Oppositionsparteien seien unzureichend informiert worden, will Auer keinesfalls gelten lassen: „Im letzten Landwirtschaftsausschuss haben wir uns voll und ganz auf ein einziges Thema konzentriert: Ländliche Entwicklung“, stellt der Bauernbund-Präsident und Agrarausschussvorsitzende klar.

Breitestmöglicher Beteiligungsprozess, der europaweit vorbildlich ist

Zudem gab es in Österreich, initiiert von Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter, einen der „EU-weit breitesten Beteiligungsprozesse, wo wirklich alle Stakeholder und Interessensgruppierungen in die Ausgestaltung der EU-Agrarprogramme miteinbezogen wurden.“ Von besonderer Realitätsferne zeugt Auer zufolge auch der grüne Kritikpunkt, die Investitionsförderung würde „der Intensivierung der Landwirtschaft“ dienen. „Investition muss nicht zwangsläufig Intensivierung bedeuten. Diese Behauptung ist wirklich hanebüchen. Die Bäuerinnen und Bauern investieren vor allem in Ressourceneffizienz, Arbeitserleichterung und Modernisierung auf den Höfen. Zusätzlich bietet das Programm auch erstmals an, dass soziale Dienstleistungen oder Breitbandprojekte im ländlichen Raum gefördert werden, zudem werden Kooperationsprojekte mitfinanziert.“ Was Bauernbund-Präsident Auer abschließend noch wichtig ist: „Die Investitionsprämien für Junglandwirte, Bio- und Bergbauern wurden extra aufgestockt. Das nenne ich Zukunftsorientierung.“