< Auer: ÖVP-Steuerreformkonzept zukunftsweisend für Standort Österreich

Auer zu Ländliche Entwicklung: „Österreich geht als Europameister durchs Ziel“

BM Rupprechter liefert bei Umsetzung der LE ein Bravourstück ab


Heute Punkt 12 Uhr hat Österreich in Brüssel grünes Licht für sein EU-kofinanziertes Programm zur Ländlichen Entwicklung (LE) bekommen. Dieses Programm ist das Herzstück der österreichischen Agrarpolitik. Damit gibt EU-Landwirtschafts-Kommissar Phil Hogan Österreich als erstem Land das „Go!“. „Dass Österreich hier als Nr. 1 durchs Ziel geht und Europameister wird, ist ein echtes Bravourstück von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter und seinem Ressort“, gratuliert Bauernbund-Präsident Jakob Auer. „Nach perfekter Vorarbeit der österreichischen Agrarspitze und dem Bauernbund, raschen Entscheidungen und einem gemeinsamen Vorgehen der österreichischen Agrarpolitik, haben der zuständige Minister, seine Beamten und Mitarbeiter das LE-Programm routiniert, präzise und höchst effizient formuliert, verhandelt und nachverhandelt. Detailfragen und Klärungen konnten binnen kürzester Zeit abgeschlossen werden. Ein starker Beweis, dass sich die Bäuerinnen und Bauern auf die Durchsetzungskraft ihrer politischen Vertretung verlassen können“, zeigt sich Auer hochzufrieden mit dem heutigen Tag der offiziellen Genehmigung.

Sogar Härtefälle konnten noch abgemindert werden

In dem gut koordinierten Prozess konnten schlussendlich sogar noch einzelne Härtefälle abgemindert werden. Vorteile sowohl für Grünlandbauern, als auch für Ackerbauern konnten in der Endphase erzielt werden. „Erfreulich ist, dass bei der Bergbauernförderung (AZ) die Schwelle für tierhaltende Betriebe heruntergesetzt wurde. Damit können auch weniger intensive Betriebe eine höhere Prämie erhalten. Im Ackerbereich gilt: Wer 2014 lediglich die Begrünungsmaßnahme „Immergrün“ gewählt hat, kann aufgrund der künftigen Kombi-Pflicht noch heuer in bestimmte andere Begrünungsmaßnahmen wechseln. Das ist eine Erleichterung für jene Landwirte, die nicht mit der Biodiversitäts-Maßnahme kombinieren können“, so Auer abschließend.