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Auer zur Budgetrede: 300 Mio. Euro für Breitbandausbau sichern neue Investitionen

Betriebe am Land haben schnelles Internet bitter nötig - 1. Tranche der Breitbandmilliarde kommt


(c)Parlamentsdirektion/WILKE

Zur heutigen Budgetrede von Finanzminister Hans Jörg Schelling im Nationalrat kommentierte Bauernbund-Präsident Jakob Auer: „Von den im Jahr 2016 eingeplanten 300 Millionen Euro für den Breitbandausbau erwarte ich mir, dass neue Investitionen vor allem in den Dörfern angereizt werden. Von einer zeitgemäßen und leistungsfähigen Infrastruktur profitiert der gesamte ländliche Raum“. Auer wertet diese erste Tranche der Breitbandmilliarde, die bis 2020 für den Internetausbau ausgeschüttet werden soll, als tendenziell wichtig und richtig, damit der ländliche Raum Schritt halten kann. „Gerade die Betriebe am Land, quer durch alle Branchen, haben den Breitbandausbau bitter nötig“, betont Auer, der in den vergangenen Jahren mit Nachdruck ein leistungsstarkes Netz mit Übertragungsraten von 100 MBit/s und eine Abdeckung von 100% aller österreichischen Haushalte forderte. Nicht umsonst wurde der flächendeckende Ausbau im Regierungsprogramm „als starker Schwerpunkt“ verankert.

 

Bauernbund macht sich seit Jahren für Breitbandausbau stark


Wiederholt hatte der Bauernbund auf Zahlen der Boston Consulting Group hingewiesen, wonach in und mit der Internetwirtschaft Wachstumsraten von 10% möglich wären. „Umso mehr begrüßen wir, dass beim Breitbandausbau jetzt endlich konkret Bewegung ins Spiel kommt“, so der Bauernbund-Präsident.

Mit diesem Budgetpunkt habe Finanzminister Schelling ein Bekenntnis zum ländlichen Raum abgegeben, das er in seiner Budgetrede auch generell bekräftigt habe, so Auer. „Es ist ein wichtiges Signal, dass es eben nicht selbstverständlich ist, dass die österreichischen Bäuerinnen und Bauern in tagtäglicher Arbeit Flächen bis über die Waldgrenze hinauf bewirtschaften“, findet Bauernbund-Präsident Auer abschließend anerkennende Worte.