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Auer/Abentung: Burgenland-Koalition tritt Bäuerinnen und Bauern mit Füßen

Landwirtschaft im Regierungsprogramm vergessen – Bauernbund vertritt weiterhin bäuerliche Interessen


Direktor Dr. Abentung, Präsident NR Auer

Im heute präsentierten burgenländischen Regierungsprogramm kommt die Landwirtschaft und das, was sie tagtäglich leistet mit keinem Wort vor. „Gleich in der ersten Amtshandlung der rot-blauen Koalition im Burgenland wurde die Landwirtschaft schlichtweg vergessen. Für die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern haben Niessl & Co damit allergeringste Wertschätzung übrig“, erklärte Bauernbund-Präsident Jakob Auer zum Koalitionsprogramm der neu formierten rot-blauen burgenländischen Landesregierung. Das sei als ob „die Bauern als Nahrungsmittellieferanten die Hochzeitstafel decken dürfen, aber bei der Feier nicht eingeladen sind.“

 

Bauernbund kümmert sich um Interessen der Landwirtschaft, die von der Burgenland-Koalition geschmäht wird

Auch für Bauernbund-Direktor Johannes Abentung wird im Burgenland vor allem eines deutlich: „Ohne Bauernbund in Regierungsverantwortung wird die Landwirtschaft ganz einfach vergessen. Die Nahrungsmittel aus der Region, alles was die Bauern hervorbringen, werden politisch eingeackert und vernichtet. Damit ist die Zukunft des Landes auf Sand gebaut. Wenn nicht die ÖVP und der Bauernbund im gesellschaftlichen Gesamtinteresse sich um unsere Naturwirtschaft kümmern, dann tut es niemand sonst. Die neue Koalition hat heute ihr wahres, für die burgenländischen Dörfer erschreckendes Gesicht gezeigt.“

Bauernbund-Präsident Jakob Auer ist für die Zukunft alarmiert: „Für die Bäuerinnen und Bauern im übrigen Österreich ist das aber ein lehrreicher Hinweis für die kommenden Wahlen. Das Burgenland hat vorgezeigt wie schnell es passieren kann, dass man nicht mehr am Tisch sitzt und von anderen ignoriert oder fremdbestimmt wird und damit auf der Speisekarte steht.“