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Auer/Abentung: Respektabler Erfolg trotz schwieriger Marktlage

ÖVP-Bauernbund holt 24 Mandate bei Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Oberösterreich - Franz Reisecker verteidigt als Spitzenkandidat Zwei-Drittel Mehrheit


© Bauernbund/Harald Klemm

Oberösterreichs Bauern haben gewählt. Die Wahlbeteiligung lag mit 53,6 % niedriger als 2009 (58,54 %). Drei Mandate gingen dem Bauernbund verloren, zu den Verlierern gehören auch die SPÖ-Bauern (minus 1 Mandat). Der Unabhängige Bauernverband legt hingegen zu (plus 2 Mandate), die Grünen erhalten erstmals einen Sitz im Kammerparlament. "Die Arbeit des oberösterreichischen Bauernbundes wurde durch eine 2/3 Drittel-Mehrheit bestätigt. Damit ist unsere Spitzenposition in Oberösterreich unangefochten. Bauernbund-Spitzenkandidat Franz Reisecker gratulieren wir zu einem sachlich geführten Wahlkampf", kommentieren Bauernbund-Präsident Jakob Auer und Bauernbund-Direktor Johannes Abentung das Endergebnis der gestrigen LK-Wahl in Oberösterreich.

Preisverfall und schlechte Marktlage ausschlaggebend

"Niemand verliert gern Stimmen, diese Verluste schmerzen. Populistische Panikmache des UBV hat in manchen Bezirken offenbar gezogen. Der Bauernbund hat hier ein Ergebnis zu tragen, für das eigentlich der Markt und der Preisverfall, bei Getreide, Schweinen oder Milch, verantwortlich zu machen sind. Doch angesichts der Umwälzungen, die den Bauern in Serie Einkommensverluste beschert haben und emotional geführte Debatten über Tier- und Pflanzenschutz, die bäuerliches Wirtschaften zur echten Herausforderung machen, freuen wir uns gemeinsam mit Franz Reisecker über ein durchaus gutes Ergebnis", geht Auer auf die Hintergründe des gestrigen Resultates ein. Themen wie Einheitswert-Neufeststellung, die neue EU-Agrarreform oder diskutierte Verschärfungen beim Tier- und Pflanzenschutz seien die aktuellen, nicht wegzudiskutierenden Umstände, die für die Landwirte in ganz Österreich immer größere Herausforderungen darstellen.

"Wir danken jenen 66 % der Wählerinnen und Wähler dafür, dass sie dem Bauernbund weiterhin sehr großes Vertrauen entgegenbringen. Jede verlorene Stimme ist schmerzhaft, aber zugleich ein Auftrag sie bei kommenden Wahlen wieder zurückzugewinnen. Bei der Sicherung von Eigentum, jenem Thema das ausnahmslos alle Bauern in diesem Land am stärksten betrifft, haben wir einen ganz klaren und unverrückbaren Auftrag für die Zukunft", so Bauernbund-Präsident Auer und Direktor Abentung abschließend.