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Bauernbund: Bäuerinnen haben Schlüsselfunktion bei Konsumbildung

Die EU-Hoffnung des Bauernbundes ist die Bäuerin Simone Schmiedtbauer


(c) Bauernbund

Mehr als 1.000 Bäuerinnen und Landfrauen finden sich heute im Salzburger Kongresszentrum zusammen, um sich gemeinsam mit Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann, Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger und der Bauernbund-Spitzenkandidatin für die EU-Wahl Simone Schmiedtbauer sowie dem Bauernbund-Präsidenten Abg.z.NR DI Georg Strasser auf mehr Wertschätzung für die heimischen Lebensmittel einzuschwören. So sollte es neben einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung auch mehr Ernährungs- und Konsumbildung in den Schulen geben. 

Herkunftskennzeichnung: „Weil ich weiß, was unsere Produkte wert sind“

Ganz nach dem Motto „Nimm deine Zukunft in die Hand“ appelliert Simone Schmiedtbauer, die Spitzenkandidatin des Bauernbundes für die EU-Wahl, an die Bäuerinnen: „Wir produzieren tagtäglich hochwertige Produkte und gesunde Lebensmittel für den Konsumenten, das ist bei Weitem keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen die Geschichten über unsere Arbeits- und Lebensweise wieder selbst erzählen, denn niemand ist dafür berufener, als wir Bäuerinnen und Bauern.“ Schmiedtbauer, selbst Bäuerin und Mutter, sieht die Bäuerinnen als treibende Kraft in den Familienbetrieben und im Dialog mit den Konsumentinnen und Konsumenten. „In Österreich sind wir mit der Kennzeichnung unserer Lebensmittel auf einem guten Weg. Sollte ich mit vielen Vorzugsstimmen den Einzug ins EU-Parlament schaffen, sehe ich meine künftige Aufgabe in Brüssel darin, diese österreichische Lebensmittelqualität vor den Vorhang zu holen und nachhaltig und wettbewerbsfähig zu erhalten. Weil ich weiß, was unsere Produkte wert sind, werde ich mich für eine transparente Herkunftskennzeichnung in Europa einsetzen“, so Schmiedtbauer.

Georg Strasser ist vom vielseitigen Engagement der Bäuerinnen-Organisation beeindruckt. Seine Wertschätzung spiegelt sich in der Nominierung einer Bäuerin als Bauernbund-Spitzenkandidatin für die EU-Wahl wider. „Die Bäuerinnen sind eine enorm starke Organisation, aus der sich auch unsere Spitzenkandidatin für die EU-Wahl am 26. Mai herauskristallisiert hat. Die Nominierung von Simone Schmiedtbauer ist für mich ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Bäuerinnen. Wir haben mit Schmiedtbauer eine engagierte und kommunalpolitisch erfahrene Bäuerin ausgewählt, um die wirklich großen Herausforderungen, die in der EU-Agrarpolitik auf uns zukommen, zu bewältigen“, unterstreicht Strasser die Bedeutung der Österreichischen Bäuerinnen.

Bauernbund-Direktor Mag. Norbert Totschnig sieht die Bäuerinnen als Vermittlerinnen und Botschafterinnen für regionale Lebensmittel mit langjähriger Erfahrung und Know-how.  „Das Wissen über unsere österreichischen Lebensmittel und deren Produktion ist in den vergangenen Jahren zusehends weniger geworden.  Ich begrüße den Vorstoß der Bäuerinnen, das Thema Ernährungs- und Konsumbildung in Österreichs Schulen als Pflichtfach zu integrieren. Im Umgang mit den zukünftigen Konsumenten nehmen die Bäuerinnen eine Schlüsselfunktion ein“, so Totschnig und verweist auf die Forderung, mehr Bewusstsein für Lebensmittel und Ernährung zu schaffen, welche sich auch im Regierungsprogramm wiederfindet.