< Auer/Abentung: Respektabler Erfolg trotz schwieriger Marktlage

Bauernbund baut Mandatsvorsprung in Salzburg aus

Spitzenkandidat Franz Eßl holt 21 von 28 Sitzen in der LK-Vollversammlung - Toller Erfolg für starkes Team auf Landes- und Bezirksebene


© Salzburger Bauernbund/Steiner

Salzburgs Bauern haben ihre Kammervertretung gewählt. Der Bauernbund legt um 3,7 % zu und gewinnt vom UBV (Unabhängiger Bauernverband Salzburg) ein zusätzliches Mandat. Leichte Stimmen-Verluste mussten auch die SPÖ-Bauern einstecken, weiterhin 1 Mandat in der Vollversammlung, die Freiheitlichen legen an Stimmen unwesentlich zu und haben ihr Mandat (1) verteidigt. Damit hat der Salzburger Bauernbund 21 von 28 Sitzen in der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Salzburg inne - das ist die absolute Mehrheit. "Das ist ein höchst erfreulicher Tag für Salzburg. Der freudigen Stimmung im Salzburger Bauernbund über den Mandatszugewinn können wir uns nur anschließen. Die Bäuerinnen und Bauern haben die Arbeit des Teams von Spitzenkandidat Franz Eßl honoriert", gratulieren Jakob Auer, Präsident des Österreichischen Bauernbundes, und Bauernbund-Direktor Johannes Abentung in einer ersten Reaktion zum vorläufigen Endergebnis.

 

Dank geht an die Wähler

"Wir danken jenen rund 72 % der Wählerinnen und Wähler dafür, dass sie dem Bauernbund weiterhin sehr großes Vertrauen entgegenbringen", so die Bauernbund-Spitze. Die angestrebten Mandatszugewinne für die Unabhängigen und die SPÖ-Bauern sind ausgeblieben: Sowohl Georg Eßl (UBV) als auch Robert Zehentner (SPÖ-Bauern) haben ihre Wahlziele komplett verfehlt. Auer: "Offenbar ist es Franz Eßl und seinem Team ausgezeichnet gelungen, die Unterschiede zum politischen Mitbewerb herauszuarbeiten. Glaubwürdiger als populistische Versprechen war, dass sich der Bauernbund 365 Tage im Jahr mit voller Kraft für die bäuerlichen Familienbetriebe in diesem Land einsetzt." Besonderen Verdienst daran hat das gesamte Team auf Landesebene, mit den Vizepräsidenten Georg Wagner und Elisabeth Hölzl, sowie auch die Kandidaten der Bezirksebene.

Neben Landesbäuerin Hölzl haben in den vergangenen fünf Jahren mit Alexandra Lemberger, Katharina Lichtmannsperger und Theresia Neuhofer drei weitere Frauen im Bauernparlament für eine wettbewerbs- wie zukunftsorientierte Vertretung gesorgt. Stark auf Bezirksebene aufzeigen konnten auch: Klaus Vitzthum (Pinzgau), Johann Schitter (Lungau) und Johann Frenkenberger (Flachgau). "Neben der erneuten Sicherung der GAP-Gelder für die kommende Periode bis 2020 hat mit Sicherheit auch die Lösung der Almflächenproblematik die notwendige Überzeugungsarbeit bei den Salzburger Landwirten geleistet, um dem Bauernbund das Vertrauen zu geben", unterstreicht Auer.