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Bauernbund: Einheitliche Herkunftskennzeichnung in Österreich und auch auf EU-Ebene notwendig

Das Jahr 2019 steht im Zeichen der Herkunftskennzeichnung


(c) Paul Gruber

Bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin gaben Bauernbund-Präsident Abg.z.NR. DI Georg Strasser, Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger und Alessandro Apolito, ein ausgewiesener Experte für die Herkunftskennzeichnung aus Italien die Pläne für die Umsetzung einer transparenteren Herkunftskennzeichnung bekannt. 

Mit der Kampagne „Gut zu wissen“ unterstützt der Bauernbund österreichweit die Initiative der Landwirtschaftskammer für eine transparentere Herkunftskennzeichnung. „Ziel ist die gesetzliche Verankerung der Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Produkte und Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung- so wie auch im Regierungsprogramm verankert. Denn, für unsere Bäuerinnen und Bauern ist es eine der Überlebensfragen, dass österreichische Produkte klar deklariert werden“, erklärt Strasser bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Bedingungslose Voraussetzung für eine bessere Herkunftskennzeichnung ist die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit heimischen Rohstoffen.

„Wir brauchen Versorgungssicherheit bei österreichischen Lebensmitteln, denn diese ist, wie das vergangene Jahr bewies, keine Selbstverständlichkeit mehr. Praxistaugliche Lösungen bei den Themen  Pflanzenschutz und Tierwohl werden in den kommenden Jahren unerlässlich sein“, so Strasser und fügt hinzu: „Wir müssen uns die Frage stellen, ob wir in Österreich Lebensmittel-Produktion wollen oder nicht. Diese Frage kann ich nur mit einem klaren Ja beantworten“, verdeutlicht Strasser, der nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch auf EU-Ebene für eine einheitliche Herkunftskennzeichnung pocht. „Es braucht mehr als Einzelinitiativen in den EU-Mitgliedsstaaten wie etwa in Frankreich, Italien, Finnland und anderen Ländern. Denn das wünschen sich auch die Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa“, so Strasser.

Um diese Forderungen voranzutreiben, brauchen wir eine starke Vertretung der heimischen Bäuerinnen und Bauern in Brüssel. „Deshalb ist eine starke Stimme im EU-Parlament, die die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern mit ganzer Kraft vertritt, unverzichtbar“, verdeutlicht Strasser im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin und ruft zur Unterstützung der Unterschriftenaktion „Gut zu wissen auf“. 

Hier unterstützen: www.gutzuwissen.co.at