< Auer: Ländliche Entwicklung fixiert - Bewährte Programme können fortgesetzt werden

Bauernbund: „Sitzen wir in der EU am Tisch. Oder stehen wir auf der Speisekarte?“

50.000 Vorzugsstimmen für Elli Köstinger als Ziel des Bauernbund-Mobilisierungswahlkampfes


v.l.n.r.: Präsident Auer, MEP Köstinger, BM Rupprechter

Vor Journalisten in Wien präsentierte der Bauernbund heute Eckpfeiler des Wahlkampfes sowie die Unterstützerliste, die von Andrä Rupprechter angeführt wird. „Bereits seit vier Wochen tourt EU-Abgeordnete Köstinger durch Österreich, um Wählerinnen und Wähler vor allem im ländlichen Raum direkt anzusprechen. Ab heute startet der Wettlauf um jede Unterstützerstimme auch online unter www.elli-koestinger.at“, verweist Bauernbund-Präsident Jakob Auer auf die Mobilisierungs- und Unterstützer-Webpage.
Als prominenter Fürsprecher und Anführer der Unterstützerliste, die binnen kürzester Zeit auf über 1.000 Unterstützer angewachsen ist, fungiert Europa-Kenner und Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter: „Ich unterstütze Elli Köstinger mit großer Freude und vollem Engagement. Sie ist das ideale Sprachrohr für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum in Europa. Ihr Einsatz beeindruckt über Länder- und Fraktionsgrenzen hinaus, ihre Glaubwürdigkeit hilft bei der Durchsetzung unserer Anliegen in Europa.“
Bauernbund-Präsident Auer knüpft daran einen Unterstützungsaufruf: „Wir sitzen gemeinsam mit Elli in einem Boot, dieses Boot ist aber noch nicht voll. Viele Unterstützer haben hier Platz. Es kommt auf jede Stimme an, die unserer Kandidatin im EU-Parlament, bei heiklen Verhandlungen wie Saatgut-Verordnung oder der Abstimmung über das EU-USA Freihandelsabkommen den Rücken stärkt.“ Auch ein konkretes Ziel steckt der Bauernbund-Präsident: „50.000 Vorzugsstimmen bzw. ein Direktmandat, für das 5% der Parteistimmen notwendig sind, wollen wir gemeinsam erkämpfen.“

Politik als Handschlag zwischen Bauern und Konsumenten

Spitzenkandidatin und EU-Abgeordnete Elisabeth Köstinger bietet ihren Wählern mit der Politik, die sie auch in Zukunft verfolgen will, einen „Handschlag zwischen Bauern und Konsumenten“ an: Eine Hand stehe für die bäuerlichen Familienbetriebe, die Lebensmittel produzieren. Dieses Modell habe „Zukunft in Europa, weil der Stolz auf heimische Lebensmittel groß ist und größer wird. Die andere Hand symbolisiert die Konsumenten, die sich gesunde Qualitätslebensmittel wünschen. Ich verstehe meine Politik als Begrüßung und zugleich Vertrauensbeweis zwischen Bauern und Konsumenten.“
Landwirtschaft ist vergemeinschaftete EU-Politik. 40% der EU-Mittel wandern in die Landwirtschaft und den ländlichen Raum. Es geht allein für Österreich um rund 1,3 Mrd. EUR pro Jahr, die Brüssel für unseren ländlichen Raum zahlt. 550.000 Jobs sichert die Land- und Forstwirtschaft in Österreich. Allein 100.000 Jobs wären gefährdet, wenn theoretisch die Mittel der Ländlichen Entwicklung zur Gänze ausfallen würden.
Starke Verhandler im EU-Parlament seien aber nicht nur ein Garant für diese Arbeitsplätze, sondern auch für sichere Lebensmittel, meint Rupprechter: „Wir brauchen ein starkes Europaparlament. Gerade bei so heiklen Themen wie dem Freihandelsabkommen, der Saatgutverordnung oder der Gentechnikfreiheit ist Elli Köstinger eine kompetente Verhandlungspartnerin.“ Dies habe sie während der vergangenen 5 Jahre „immer wieder unter Beweis gestellt.“

Petitionen zu „Anti-Gentechnik“ und „Nein zum ungebremsten Freihandel“ gestartet

In ihrem Programm steht Köstinger allem voran für die nachvollziehbare Produktion und den ehrlichen Umgang mit Lebensmitteln. Jede Verunsicherung, die durch die internationale Lebensmittelindustrie ausgelöst wird, stärke in Wirklichkeit die bäuerliche Erzeugung. „Ich möchte weder Gentechnik, noch Hormone, Klone, Chlorhendl oder reine Agrarindustrie auf europäischen Tellern.“ Dazu brauche es aber auch Leute, die Fachwissen im Agrarbereich und im Welthandel mitbringen. Köstinger gehört sowohl dem Agrar- als auch dem Handelsausschuss an und vereint beide Expertisen in ihrer Person. 
Mit zwei Petitionen zu „Nein zur Gentechnik auf Österreichs Äckern“ und „Nein zum ungebremsten Freihandel“ will die EU-Abgeordnete zum Wahlkampf-Start für ihre politischen Anliegen aufrütteln. Beste Qualität bei Lebensmitteln, ob alte Apfelsorten oder moderne Getreideproduktion, Biogemüse oder Käsespezialitäten aus den Alpen, Wein aus den besten Lagen oder Qualitätsrindfleisch – „unsere Lebensmittel sind die Klammer zwischen Bauern und Konsumenten“, ist sie überzeugt.

Umso mehr will Köstinger auch Konsumentinnen und Konsumenten ins Boot holen. „Mir geht es darum, Menschen zu gewinnen, die gutes, regionales Essen mögen. Der Bereich Agrarpolitik ist EU-Materie. Jede Regel der Lebensmittelproduktion kommt aus Brüssel. Deshalb will ich dort am Tisch sitzen, nicht auf der Speisekarte stehen“, so die 35-jährige EU-Parlamentarierin Köstinger abschließend.

Zur Person Elisabeth Köstinger: Elisabeth Köstinger, Jahrgang 1978, stammt aus dem Kärntner Lavanttal. Seit 2009 ist sie Abgeordnete zum Europäischen Parlament und dort in verschiedensten Ausschüssen tätig. Zu ihren Zuständigkeiten gehören: Landwirtschaft, Ländliche Entwicklung sowie der internationale Handel. Köstinger ist außerdem Vizepräsidentin des Österreichischen Bauernbundes und Präsidentin von „wald.zeit Österreich“, der Plattform für die Waldkommunikation. Anfang Mai wurde sie mit dem Oscar des EU-Parlaments, dem MEP Award 2014 (Kategorie: Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung), ausgezeichnet. Am 25. Mai stellt sie sich der Wiederwahl als EU-Abgeordnete.

Fotos sowie Pressemappe zum Download finden sich auf www.elli-koestinger.at