< Gemeinsam in die Zukunft: Designierter Bauernbund-Präsident Strasser startete Bundesländertour in Niederösterreich

Bundesländer-Tour von Georg Strasser: Designierter Bauernbund-Präsident zu Gast im Burgenland


(c) Bauernbund Burgenland

Bei seiner Designierung am 12. Juli 2017 kündigte Abg.z.NR Dipl. Ing.  Georg Strasser an, die Ideen und Forderungen der Bundesländer, Jungbauern und Bäuerinnen, sowie der Verbände und Genossenschaften in die Erarbeitung des Wahlprogrammes mehr miteinzubeziehen. Als gelernter Bürgermeister ist es Strasser gewohnt, sich für die Anliegen aller Bevölkerungsgruppen einzusetzen, um ein ordentliches Miteinander zu gewährleisten und das soll auch in Zukunft bei der bäuerlichen Bevölkerung so sein. Um seine Themen für den Nationalratswahlkampf zu präzisieren und sich vor Ort mit den Expertinnen und Experten aus den Bundesländern auszutauschen, tourt jetzt der designierte Bauernbund-Präsident durch Österreich.

Zweiter Stopp: Burgenland

Am 9. August war Georg Strasser, der am 26. August 2017 beim Bundesbauernrat in Yspertal zum neuen Bauernbund-Präsident gewählt wird, auf Tour durch das Burgenland. Gemeinsam mit Bauernbund-Landesobmann Abg.z.NR Niki Berlakovich und Bauernbundfunktionären wurde der Tag mit einem Treffen bei dem Betrieb von Ackerbauer und Schweinemäster Adalbert Endl in Antau gestartet. Dann ging es weiter auf den Hof von Josef und Elisabeth Hofer nach Lackendorf. Hier konnte unter anderem ein neuer Rinderstall besichtigt werden. Die Vermarktung des Bio-Rindfleisches erfolgt mittels Abhofverkauf. Den Abschluss der Tour bildete ein Funktionärstreffen in Markt Allhau.

Berlakovich: Brauchen auch zukünftig solide Finanzbasis

„Der persönliche Kontakt mit den Menschen ist mir ein großes Anliegen. Daher haben wir bereits vor einigen Jahren im Burgenland die Bauernbund-Herbsttour ins Leben gerufen, wo wir direkt in die Regionen fahren, um zu diskutieren. In speziellen Diskussionsrunden können wir so die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern hören und sie anschließend in die Bauernbundarbeit miteinfließen lassen“, so Bauernbund-Landesobmann Abg.z.NR Dipl.Ing. Niki Berlakovich. 

„Derzeit laufen bereits die Verhandlungen über den EU- bzw. Agrarhaushalt ab 2020. Während andere politische Gruppierungen dies gar nicht wahrnehmen, ist es der Bauernbund, der sich schon im Vorfeld fachlich und politisch einbringt. Die Situation ist alles andere als einfach. Mit Migration, Klimawandel und Brexit sind neue, gewaltige Herausforderungen dazugekommen. Was wir brauchen, ist auch zukünftig eine solide Finanzbasis, die die Leistungen der Landwirtschaft und somit die Versorgung der Gesellschaft mit Ernährung, Erholungsraum und erneuerbarer Energie sichert. Die  Erfahrung und die Kompetenz des Bauernbundes sind bei dieser schwierigen und komplexen Materie gefragter denn je“, sagt Niki Berlakovich.