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Erntedankfest feiert Partnerschaft zwischen Konsumenten und Bauern

Auer: „In Krisenzeiten besinnen wir uns dankbar unserer sicheren Heimat und kostbarer Nahrungsmittel“


(c) Jungbauern/Harald Klemm

Familienfreundlich und mit viel Sympathie für heimische Nahrungsmittel aus bäuerlicher Landwirtschaft – in dieser Stimmung feierte die österreichische Landwirtschaft gestern, Samstag, und heute, Sonntag, am Wiener Heldenplatz das 15. Erntedankfest. Das unter dem Motto „Regional. Saisonal. Genial!“ stehende Fest begeisterte 280.000 Menschen aus Wien, aus den Bundesländern, genauso wie internationales Publikum. Mit einer feierlichen Segnung durch Dompfarrer Toni Faber und dem anschließenden Umzug von 33 aufwändig geschmückten Erntewagen ist der traditionelle Höhepunkt des zweitägigen Festes erreicht. Jungbauernobmann Stefan Kast begrüßte „zum größten Familienfest Österreichs“. Erntedank sei vor allem die Zeit für Dankbarkeit gegenüber all den Bäuerinnen und Bauern, die allein in Wien rund 4.000 Arbeitsplätze sichern und mit kostbaren Nahrungsmitteln, die Stadt ernähren, wie Franz Windisch, Präsident der LK Wien, in seiner Begrüßung betonte.

 

Solidarität mit den Bäuerinnen und Bauern, die 530.000 Arbeitsplätze sichern


Die Festredner, allen voran Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, sowie Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter, Bauernbund-Präsident Jakob Auer und ÖVP-Wien Obmann Manfred Juraczka riefen zu europäischer Solidarität mit jenen auf, die viel ärmer sind als wir und betonten die, gerade in Krisenzeiten so wichtige, Partnerschaft zwischen Konsumenten und Bauern. „Stadt und Land gebt euch die Hand!“, appellierte Bauernbund-Präsident Jakob Auer an die gelebte Solidarität und die Treue zur regionalen Herkunft. „Das Erntedankfest bringt die Landwirtschaft in die Stadt. In Zeiten wie diesen sind wir besonders dankbar, dass wir in einer sicheren Heimat leben dürfen und eine geregelte Versorgung mit kostbaren österreichischen Nahrungsmitteln haben“, wies Auer auf die Leistung von rund 180.000 Bauernhöfen in ganz Österreich hin, die nicht nur Nahrungsmittel produzieren, sondern auch 530.000 Arbeitsplätze sichern.

 

Rupprechter will, dass Bauern ordentliche Preise für ihre Produkte bekommen


Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter schlägt in dieselbe Kerbe: „Die vielen Besucherinnen und Besucher beim Erntedankfest haben wieder einmal die Verbundenheit und Wertschätzung der Bevölkerung mit unserer Land- und Forstwirtschaft bewiesen. Ich werde weiterhin darauf hinweisen, dass Qualität auch ihren Preis hat und dass unsere Bäuerinnen und Bauern faire Preise für diese Qualität verdienen. Wenn wir gemeinsam drauf schauen, wo’s herkommt, können wir alle ein starkes Zeichen setzen.“

 

Mitterlehner appelliert an europäische Solidarität für Flüchtlinge aus Krisengebieten


„Ihr habt ein hartes Jahr gehabt. Die Dürre und die Absatzprobleme durch die Russland-Sanktionen, die auf die Preise drücken, machen die Arbeit nicht leicht. Wir wollen trotzdem danken, weil wir noch immer viel zu verteilen haben. Andere haben nichts! Wir dürfen uns daher vor dem Flüchtlingsthema nicht wegducken, sondern packen an, müssen Angst nehmen und nicht Angst machen. Wir sind eine offene Gesellschaft, und daher müssen wir auch zusammenhalten. Wer bedroht ist, dem muss geholfen werden. Wir müssen das aber mit der EU in geordnete Bahnen bringen. Es müssen alle in der EU solidarisch sein“, sagte ÖVP-Bundesparteiobmann und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der sich bei seinem Rundgang insbesondere von der Qualität und Vielfalt der heimischen Lebensmittel begeistert zeigte. „Nach vieler Arbeit wollen wir auch feiern. Danke allen, die das Fest organisiert haben und allen Gästen, die gekommen sind, die österreichische Landwirtschaft zu genießen“, betonte Mitterlehner abschließend Wert und Wertschöpfung, die mit landwirtschaftlicher Produktion in Österreich verknüpft sind.


Unter den Ehrengästen beim heutigen Festakt am Heldenplatz befanden sich Außenminister Sebastian Kurz, Justizminister Wolfgang Brandstetter, Familienministerin Sophie Karmasin, Wissenschafts-Staatssekretär Harald Mahrer, ÖVP-Parteimanager Gernot Blümel sowie die EU-Abgeordnete Elisabeth Köstinger.


Druckfähige Pressefotos nach der Veranstaltung zum Download unter http://www.erntedank.jungbauern.at/

 

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